Tahereh Agha Orden de los libros


- 2002
- 1997
Exil wird häufig als »Verbannung« verstanden: Der Aufenthalt im jeweiligen Gastland erscheint als unfreiwilliger Aufenthaltsort für eine Übergangszeit, die durch Gefühle wie Entfremdung, Leiden und Einsamkeit geprägt ist. In ihrer Untersuchung zeigt die Autorin anhand der Fluchtmigration von Iranerinnen nach Deutschland jedoch, daß die Erfahrung von Exil eine durchaus konstruktive Phase im Leben der Migranten markieren kann, die neue und andere Perspektiven der Wahrnehmung und Lebensgestaltung eröffnet.