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Auf der Suche nach neuen Darstellungsmöglichkeiten und Ausdrucksqualitäten sprengen die Künstler der Avantgarde im frühen 20. Jahrhundert den tradierten Werkstoffkanon. An Stelle der Akzeptanz herkömmlicher Stoffe setzen sie die Provokation des neuen Materials: die Alltäglichkeit technoider und vergänglicher Stoffe. Die vorliegende Arbeit bietet die erste Untersuchung dieser beiden alternativen Werkstoffkategorien am Beispiel von Naum Gabos Konstruktivem Realismus und Kurt Schwitters‘ Merz. Dabei steht zum einen die Geschichtlichkeit der Werkstoffe Kunststoff und Müll im Vordergrund: ein Ansatz, der von der Auffassung ausgeht, daß Material Produkt und Übermittler geschichtlicher und sozialer Konnotationen sowie bestimmter Werte ist, die von den Künstlern in gleicher Weise bearbeitet werden wie der Stoff an sich. Gegenstand ausführlicher Einzelanalysen sind außerdem die Materialauffassung der beiden Künstler, die Kriterien ihrer Werkstoffwahl und die Verwendungsweise der Stoffe.
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Beiträge zur Kunstwissenschaft - 45: Kunststoff und Müll, Andrea El-Danasouri
- Idioma
- Publicado en
- 1992
- Encuadernación
- (Tapa blanda),
- Estado del libro
- Bueno
- Precio
- 14,99 €
Métodos de pago
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- Título
- Beiträge zur Kunstwissenschaft - 45: Kunststoff und Müll
- Idioma
- Alemán
- Autores
- Andrea El-Danasouri
- Editorial
- scaneg
- Publicado en
- 1992
- Formato
- Tapa blanda
- Páginas
- 242
- ISBN10
- 3892350450
- ISBN13
- 9783892350453
- Serie
- Descripción
- Auf der Suche nach neuen Darstellungsmöglichkeiten und Ausdrucksqualitäten sprengen die Künstler der Avantgarde im frühen 20. Jahrhundert den tradierten Werkstoffkanon. An Stelle der Akzeptanz herkömmlicher Stoffe setzen sie die Provokation des neuen Materials: die Alltäglichkeit technoider und vergänglicher Stoffe. Die vorliegende Arbeit bietet die erste Untersuchung dieser beiden alternativen Werkstoffkategorien am Beispiel von Naum Gabos Konstruktivem Realismus und Kurt Schwitters‘ Merz. Dabei steht zum einen die Geschichtlichkeit der Werkstoffe Kunststoff und Müll im Vordergrund: ein Ansatz, der von der Auffassung ausgeht, daß Material Produkt und Übermittler geschichtlicher und sozialer Konnotationen sowie bestimmter Werte ist, die von den Künstlern in gleicher Weise bearbeitet werden wie der Stoff an sich. Gegenstand ausführlicher Einzelanalysen sind außerdem die Materialauffassung der beiden Künstler, die Kriterien ihrer Werkstoffwahl und die Verwendungsweise der Stoffe.


