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Urban Taschenbücher - 407: Die Luxemburger

Eine spätmittelalterliche Dynastie gesamteuropäischer Bedeutung 1308-1437

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  • 368 páginas
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Die Grafenfamilie der Luxemburger erweiterte ihren Besitz an der westlichen Reichsgrenze seit dem 10. Jahrhundert und pflegte oft engere Beziehungen zum Pariser Hof als zum deutschen Monarchen. Aus dieser Familie stammen vier Römische Könige: Heinrich VII., Karl IV., Wenzel IV. und Sigismund. Johann von Luxemburg, der alle ritterlichen Attribute seines Zeitalters verkörperte, konnte jedoch nicht die Reichskrone erwerben. Erzbischof Balduin von Trier, Bruder Kaiser Heinrichs VII., hatte in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts einen maßgeblichen Einfluss auf die Reichspolitik. Zwischen 1308 und 1437 lenkten die Luxemburger die Geschicke des Heiligen Römischen Reiches und kontrollierten mit Böhmen und Ungarn den größten zusammenhängenden Länderkomplex in Ostmitteleuropa. Obwohl sie die Aushöhlung der monarchischen Zentralgewalt nicht aufhalten konnten, behaupteten sie die Stellung des Reiches als bedeutende Macht in Mitteleuropa. Mit hohem Einsatz und diplomatischem Geschick reagierten sie auf die politischen, religiösen und wirtschaftlichen Umbrüche an der Schwelle zur Neuzeit. Ihre dynastische Politik schuf zudem die Voraussetzungen für den Aufstieg des Hauses Habsburg zur dominierenden europäischen Großmacht.

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Urban Taschenbücher - 407: Die Luxemburger, Jörg K. Hoensch

Idioma
Publicado en
2000
Encuadernación
(Tapa blanda),
Estado del libro
Muy Bueno
Precio
8,99 €

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Título
Urban Taschenbücher - 407: Die Luxemburger
Subtítulo
Eine spätmittelalterliche Dynastie gesamteuropäischer Bedeutung 1308-1437
Idioma
Alemán
Editorial
Kohlhammer
Publicado en
2000
Formato
Tapa blanda
Páginas
368
ISBN10
3170151592
ISBN13
9783170151598
Serie
Descripción
Die Grafenfamilie der Luxemburger erweiterte ihren Besitz an der westlichen Reichsgrenze seit dem 10. Jahrhundert und pflegte oft engere Beziehungen zum Pariser Hof als zum deutschen Monarchen. Aus dieser Familie stammen vier Römische Könige: Heinrich VII., Karl IV., Wenzel IV. und Sigismund. Johann von Luxemburg, der alle ritterlichen Attribute seines Zeitalters verkörperte, konnte jedoch nicht die Reichskrone erwerben. Erzbischof Balduin von Trier, Bruder Kaiser Heinrichs VII., hatte in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts einen maßgeblichen Einfluss auf die Reichspolitik. Zwischen 1308 und 1437 lenkten die Luxemburger die Geschicke des Heiligen Römischen Reiches und kontrollierten mit Böhmen und Ungarn den größten zusammenhängenden Länderkomplex in Ostmitteleuropa. Obwohl sie die Aushöhlung der monarchischen Zentralgewalt nicht aufhalten konnten, behaupteten sie die Stellung des Reiches als bedeutende Macht in Mitteleuropa. Mit hohem Einsatz und diplomatischem Geschick reagierten sie auf die politischen, religiösen und wirtschaftlichen Umbrüche an der Schwelle zur Neuzeit. Ihre dynastische Politik schuf zudem die Voraussetzungen für den Aufstieg des Hauses Habsburg zur dominierenden europäischen Großmacht.