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Die letzten Mythen

Untersuchungen zum Werk Franz Kafkas

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  • 363 páginas
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Betrachtet man die wissenschaftliche Literatur zu Franz Kafka, lässt sich nicht übersehen, dass sich nur sehr wenige Veröffentlichungen methodisch mit dessen Nähe zum Mythos befassen. Das ist erstaunlich, wird Kafkas Werk doch häufig in Verbindung mit Mythen genannt, und das nicht nur, wenn Ödipus als Archetyp oder Sisyphos als existenzialistische Leitfigur ausgemacht werden. Indem Gerhard Oberlin einen anthropologischen Mythenbegriff entwickelt, um damit mythische Strukturen, Motive und Rituale in Kafkas Texten zu analysieren, schließt er diese Lücke im Rezeptionsdiskurs. Gestützt auf psychologisch-psychoanalytische Theorien des Spiels und der Imagination, angereichert mit kulturwissenschaftlichen Erkenntnissen über Funktion und Geschichte der Mythen, wird die Eigenart von Kafkas Symbolik und des induzierten Textrituals untersucht und als performative »Arbeit am Mythos« (Hans Blumenberg) bestimmt. Erstmals werden auch die mystischen Einflüsse auf das Spätwerk und deren Verwurzelung im Orpheus- und Prometheusmythos herausgearbeitet. Kafkas ungeschriebene Ästhetik erhält in dieser mythopoetischen Studie deutlich mehr Kontur, als dies bisher zu erkennen war.

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Die letzten Mythen, Gerhard Oberlin

Idioma
Publicado en
2011
Encuadernación
(Tapa blanda),
Estado del libro
Muy Bueno
Precio
21,39 €

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Título
Die letzten Mythen
Subtítulo
Untersuchungen zum Werk Franz Kafkas
Idioma
Alemán
Publicado en
2011
Formato
Tapa blanda
Páginas
363
ISBN10
3837920461
ISBN13
9783837920468
Serie
Etiquetas
Mitología
Descripción
Betrachtet man die wissenschaftliche Literatur zu Franz Kafka, lässt sich nicht übersehen, dass sich nur sehr wenige Veröffentlichungen methodisch mit dessen Nähe zum Mythos befassen. Das ist erstaunlich, wird Kafkas Werk doch häufig in Verbindung mit Mythen genannt, und das nicht nur, wenn Ödipus als Archetyp oder Sisyphos als existenzialistische Leitfigur ausgemacht werden. Indem Gerhard Oberlin einen anthropologischen Mythenbegriff entwickelt, um damit mythische Strukturen, Motive und Rituale in Kafkas Texten zu analysieren, schließt er diese Lücke im Rezeptionsdiskurs. Gestützt auf psychologisch-psychoanalytische Theorien des Spiels und der Imagination, angereichert mit kulturwissenschaftlichen Erkenntnissen über Funktion und Geschichte der Mythen, wird die Eigenart von Kafkas Symbolik und des induzierten Textrituals untersucht und als performative »Arbeit am Mythos« (Hans Blumenberg) bestimmt. Erstmals werden auch die mystischen Einflüsse auf das Spätwerk und deren Verwurzelung im Orpheus- und Prometheusmythos herausgearbeitet. Kafkas ungeschriebene Ästhetik erhält in dieser mythopoetischen Studie deutlich mehr Kontur, als dies bisher zu erkennen war.