Bookbot

Systemische Pädagogik im Licht ihrer Ideengeschichte

Eine kritische Auseinandersetzung mit einer neuen Richtung

Guardar

Parámetros

  • 102 páginas
  • 4 horas de lectura

Más información sobre el libro

Systemische Pädagogik stellt zurzeit eine der wesentlichen innovativen Richtungen innerhalb der Erziehungswissenschaft dar. Dieses Buch fokussiert die Kernthese, dass Informationen nicht in ein anderes psychisches System übertragen werden können. Die Unmöglichkeit des Wissentransfers provoziert pädagogisches Handeln. Kann erfolgreiches Lernen nur noch als Störung dieses Systems verstanden werden, wobei sich bereits vorhandene Gedanken umorganisieren und neue ausbilden? Diese und weitere Thesen werden in einer ideengeschichtlichen Übersicht diskutiert. Wesentliche systemtheoretische Konzepte werden in ihrer philosophischen Entstehungstradition beleuchtet. Eine gründliche theoretische Fundierung finden die Konzepte von kognitiver Selbstorganisation bei dem soziologischen Systemtheoretiker Niklas Luhmann ebenso wie bei den Neurobiologen Humberto Maturana und Francesco Varela. Die Entwicklung der systemischen Pädagogik wird daraufhin aufgezeigt und dabei die These entwickelt, dass die Sokratische Hebammenkunst eine entscheidende Wurzel bildet. Bei ihr kommt es nicht darauf an, Wissen zu vermitteln. Fragend werden bereits vorhandene Wissens- und Erfahrungsressourcen aktiviert, so dass die Antworten aus dem Lernenden selbst entfaltet werden.

Compra de libros

Systemische Pädagogik im Licht ihrer Ideengeschichte, Ragnar Heil

Idioma
Publicado en
1999
Encuadernación
(Tapa blanda),
Estado del libro
Muy Bueno
Precio
6,59 €

Métodos de pago

Nadie lo ha calificado todavía.Añadir reseña

Título
Systemische Pädagogik im Licht ihrer Ideengeschichte
Subtítulo
Eine kritische Auseinandersetzung mit einer neuen Richtung
Idioma
Alemán
Editorial
Tectum Verlag
Publicado en
1999
Formato
Tapa blanda
Páginas
102
ISBN10
3828880479
ISBN13
9783828880474
Serie
Etiquetas
Descripción
Systemische Pädagogik stellt zurzeit eine der wesentlichen innovativen Richtungen innerhalb der Erziehungswissenschaft dar. Dieses Buch fokussiert die Kernthese, dass Informationen nicht in ein anderes psychisches System übertragen werden können. Die Unmöglichkeit des Wissentransfers provoziert pädagogisches Handeln. Kann erfolgreiches Lernen nur noch als Störung dieses Systems verstanden werden, wobei sich bereits vorhandene Gedanken umorganisieren und neue ausbilden? Diese und weitere Thesen werden in einer ideengeschichtlichen Übersicht diskutiert. Wesentliche systemtheoretische Konzepte werden in ihrer philosophischen Entstehungstradition beleuchtet. Eine gründliche theoretische Fundierung finden die Konzepte von kognitiver Selbstorganisation bei dem soziologischen Systemtheoretiker Niklas Luhmann ebenso wie bei den Neurobiologen Humberto Maturana und Francesco Varela. Die Entwicklung der systemischen Pädagogik wird daraufhin aufgezeigt und dabei die These entwickelt, dass die Sokratische Hebammenkunst eine entscheidende Wurzel bildet. Bei ihr kommt es nicht darauf an, Wissen zu vermitteln. Fragend werden bereits vorhandene Wissens- und Erfahrungsressourcen aktiviert, so dass die Antworten aus dem Lernenden selbst entfaltet werden.