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Der ruinierte Körper

Petrarkistische Sonette in transkultureller Perspektive

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  • 306 páginas
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Anhand der bislang wenig beachteten Kategorien von Körper und Ruine werden petrarkistische Sonette des 16. und 17. Jahrhunderts von Saint-Gelais, Du Bellay, Ronsard, Labé, Góngora, Quevedo, Argensola, Lope de Vega, López de Vega, Shakespeare und Daniel untersucht. Dabei steht die kulturelle Verflechtung der europäischen Literaturen im Vordergrund. Durch die Analyse der poetischen Textverfahren kann nachgewiesen werden, dass der Körper sich der Einordnung in binäre Kategorien wie Mann/Frau, Identität/Differenz, Subjekt/Objekt, Körper/Seele widersetzt. Damit wird indirekt eine Kritik der politischen und genderbezogenen Machtkonfigurationen vollzogen. Durch die intertextuelle Aneignung petrarkistischer Traditionen eröffnet die strenge Form des Sonetts einen Raum diskursiver Spannungen und Auflösungstendenzen, in dem kulturelle und politische Zweifel indirekt zur Sprache gebracht werden. Gerade der sinnliche Körper und das Sprechen über Liebe widersetzen sich den Diskursen der Macht. Die Vielfalt innerhalb der petrarkistischen Tradition macht eindrucksvoll die kulturellen Verbindungen der europäischen Sprachen und Literaturen über nationalstaatliche Grenzen hinweg deutlich.

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Der ruinierte Körper, Ursula Hennigfeld

Idioma
Publicado en
2008
Encuadernación
(Tapa blanda),
Estado del libro
Dañado
Precio
24,99 €

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Título
Der ruinierte Körper
Subtítulo
Petrarkistische Sonette in transkultureller Perspektive
Idioma
Alemán
Publicado en
2008
Formato
Tapa blanda
Páginas
306
ISBN10
3826037685
ISBN13
9783826037689
Serie
Descripción
Anhand der bislang wenig beachteten Kategorien von Körper und Ruine werden petrarkistische Sonette des 16. und 17. Jahrhunderts von Saint-Gelais, Du Bellay, Ronsard, Labé, Góngora, Quevedo, Argensola, Lope de Vega, López de Vega, Shakespeare und Daniel untersucht. Dabei steht die kulturelle Verflechtung der europäischen Literaturen im Vordergrund. Durch die Analyse der poetischen Textverfahren kann nachgewiesen werden, dass der Körper sich der Einordnung in binäre Kategorien wie Mann/Frau, Identität/Differenz, Subjekt/Objekt, Körper/Seele widersetzt. Damit wird indirekt eine Kritik der politischen und genderbezogenen Machtkonfigurationen vollzogen. Durch die intertextuelle Aneignung petrarkistischer Traditionen eröffnet die strenge Form des Sonetts einen Raum diskursiver Spannungen und Auflösungstendenzen, in dem kulturelle und politische Zweifel indirekt zur Sprache gebracht werden. Gerade der sinnliche Körper und das Sprechen über Liebe widersetzen sich den Diskursen der Macht. Die Vielfalt innerhalb der petrarkistischen Tradition macht eindrucksvoll die kulturellen Verbindungen der europäischen Sprachen und Literaturen über nationalstaatliche Grenzen hinweg deutlich.