De nazi en de kapper / druk 1
- 394 páginas
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Het levensverhaal van een S.S.-er met een zeer joods uiterlijk die na de oorlog de identiteit van zijn joodse buurjongen aanneemt.
Edgar Hilsenrath, escritor germano-judío residente en Berlín, es célebre por sus crudas y viscerales representaciones de la existencia humana. Sin temor, nombra las cosas como son, revelando cómo las ideologías políticas y la retórica son en última instancia artimañas impulsadas por procesos corporales y deseos fundamentales. Su escritura se erige como una poderosa protesta contra la falta de respeto al cuerpo mortal y la tiranía de la mente sobre la materia. La perspectiva distintiva de Hilsenrath ofrece a los lectores una profunda visión de la naturaleza de la experiencia humana.







Het levensverhaal van een S.S.-er met een zeer joods uiterlijk die na de oorlog de identiteit van zijn joodse buurjongen aanneemt.
Westberlin 1975. Der erfolglose jüdische Autor Joseph Leschinsky kehrt aus den USA zurück ins Land der Täter und in die Sprache, die er noch immer liebt. Er bezieht ein Zimmer bei einer alten Dame, die den Davidstern an einer Kette um den Hals trägt. Doch hinter der bürgerlichen Fassade lauert das Ressentiment: Seine Wirtin verehrte den Führer, erst nach dem Krieg tauschte sie bei ihrer Heirat das Hakenkreuz gegen den Davidstern. Nach und nach gewinnt »Lesche« Boden und trifft die Literaturszene im »Zwiebelfi sch«. Als sein Roman von einem Verleger angenommen und als Spitzentitel verkauft wird, erntet er späte Lorbeeren. Doch die Vergangenheit ist nicht vorbei. »Einer der größten deutschen Stilisten.« Die Zeit
Als der 18-jährige Ruben Jablonski 1944 von den Russen aus einem ukrainischen Ghetto befreit wird, beginnt die abenteuerliche Suche des jüdischen Jungen nach einer neuen Heimat. Quer durch den Balkan reist er in das vom Krieg zerrissene, gerade im Entstehen begriffene Israel.
Gespräche und Reflexionen mit in Deutschland lebenden Juden und mit Israelis über ihr Verhältnis zu Deutschland
German
Edgar Hilsenrath erzählt die Geschichte des armenischen Volkes und seiner Ausrottung durch die Türken im ersten Holocaust dieses Jahrhunderts. Es ist ein Buch vom Kreuzgang eines Volkes, aber zugleich ein Buch der Auferstehung, der Liebe, des Glaubens und der Wunder, grausam und schön zugleich wie ein orientalisches Märchen.
"Wie heißt ein Mensch, der noch Fragen stellt?""Zibulsky.""Und einer, der keine mehr stellt?""Auch Zibulsky.""Dann heißt ja jeder Zibulsky?""Richtig."Zibulsky oder Antenne im Bauch spielt in unserer Gegenwart es ist eine verblüffende und witzige Auseinandersetzung mit den Verhältnissen in der Bundesrepublik und in Berlin. In realistischen Dialogszenen, die sich zu einer Groteske zusammenfügen, spiegelt sich eine absurde Realität. Da geht es um Adolf Hitler und die Berliner Mauer, um die Einsamkeit in Städten, um alte Nazis und die jüngere Generation auf der Suche nach einer neuen Identität, um die Gefahr des "Zukunftsterrorismus", um Gastarbeiter und Kriegerwitwen. Hilsenrath reduziert die Sprache auf ihren banalsten Ausdruck und ist doch präzise und hintergründig. Die unbewältigte deutsche Vergangenheit holt seine Figuren immer wieder ein.
In der Emigrantencafeteria Ecke Broadway/86. Straße in New York sitzt Nacht für Nacht der deutschstämmige Jude Jakob Bronsky und schreibt an seinem autobiografischen Roman Der Wichser. Sein Leben fristet er als Aushilfskellner und Tellerwäscher, sein Alltag besteht aus dem ewigen Kampf ums Essen, eine Bleibe, einen Busfahrschein. Sein Geständnis, das mit dem Motto Fuck America beginnt, ist eine böse Satire auf die falschen Versprechungen einer verlogenen Gesellschaft und ein bitteres Resümee des jüdischen Schicksals.
Roman
Anna-Maria Pepperoni, die Mafiaprinzessin aus New York, und Sergej Mandelbaum, der Rabbinersohn aus Moskau, sind schwer ineinander verliebt. Moskauer Orgasmus ist ein ebenso charmantes wie groteskes, zuweilen drastisches Schildbürgerstück, das mit Wonne jede Gelegenheit nützt, gegen die Doktrin von Political Correctness zu verstoßen.
Nacht wird es für die Juden im Ghetto Prokow; eine endlose Nacht, die durch keinen Tag unterbrochen wird, sind Jahre des Grauens, der Verfolgung des entsetzlichsten, unfassbaren Leidens, welches Menschen jemals Mitmenschen zufügten. Eingepfercht im Ghetto, ohne Nahrung, Kleidung, Versorgung vegetieren Menschen in einem grausamen Kampf ums Überleben. Moralische und ethischen Grundsätze - sie zählen nicht mehr; ob der Nachbar, der Freund, der Bruder sterben, ist gleichgültig - nur selber muss man überleben, und nur der Stärkste überlebt. Menschen sind hier zusammen gesperrt, die gezwungen werden, wie Tiere um ihr Leben zu ringen, einen mörderischen Kampf jeder gegen jeden zu führen, die ausgerottet werden, ohne dass sich die Nazimörder die Hände beschmutzen. Hart, drastisch, realistisch, aber ohne Anklage und Polemik erzählt Hilsenrath die Geschichte vom Alltagsleben armer Juden im Ghetto, die Geschichte von Ranek und Debora, sie stehen für alle Menschen, die gnadenlosem Terror ausgesetzt sind, für alle Menschen, die aus religiösen rassistischen oder politischen Gründen gejagt, gemartert und gemordet werden. Mit diesem Roman zeigt Hilsenrath eine furchtbare Epoche in ihren grausamsten Auswüchsen, in der Hoffnung, damit ein Zeichen für ein friedliches Miteinander der Menschen zu setzten.
Edgar Hilsenraths Weltbestseller in Neuausgabe »Ich bin Max Schulz, unehelicher, wenn auch rein arischer Sohn der Minna Schulz ...« So beginnt Edgar Hilsenraths berühmter Roman über den SS-Mann und Massenmörder, der in die Rolle seines Opfers Itzig Finkelstein schlüpft und ein angesehener Bürger und Friseursalonbesitzer in Tel Aviv wird. »Dem Romancier Edgar Hilsenrath gelingt in ›Der Nazi und der Friseur‹ scheinbar Unmögliches – eine Satire über Juden und SS ...] Ein blutiger Schelmenroman, grotesk, bizarr und zuweilen von grausamer Lakonik, berichtet von dunkler Zeit mit schwarzem Witz.« (Der Spiegel)