Im Jahr 2085 wird Damian Trank nach einem Unfall mit zerstörtem Gehirn medizinisch behandelt, verliert jedoch alle Erinnerungen. Trotz moderner Hilfsmittel kämpft er mit diesem Verlust, bis ein Roman seines Urgroßvaters Gerold Trank aus den 1990er Jahren ihm neue Perspektiven eröffnet. Die Geschichte thematisiert den Umgang mit Gedächtnisverlust und die Suche nach Identität durch die Verbindung zur Vergangenheit.
Andreas Pritzker Orden de los libros (cronológico)



Thomas Kremer ermittelt als Untersuchungsbeamter bei der Zürcher Staatsanwaltschaft in einem möglichen Korruptionsfall. Dieser hängt zusammen mit dem Verkauf einer Privatklinik. Der Einzelgänger Kremer ist gewohnt, selbst zu denken und sich nichts einreden zu lassen. Er untersucht den Fall mit Besessenheit und entdeckt ein Gespinst von Lügen und Manipulationen. Die harmlosen Erklärungen, die man ihm bietet, weist er zurück und eckt mit seiner unhöflichen Direktheit bei Behörden und Wirtschaft an. Nicht anders in seinem privaten Umfeld. Als Halbjude verfolgt er mit besonderem Gespür den heutigen Antisemitismus in den Medien und in seinem Umfeld und scheut sich nicht, Widersprüche aufzudecken und unbequeme Schlussfolgerungen zu ziehen.
Der sehr persönlich gehaltene Bericht eines pensionierten Schweizer Polizisten über seine späte Aufklärung des Mordfalles an einem seiner Freunde.