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Oxana Timofeeva

    Freuds Beasty Boys
    История животных
    Solarpolitik
    Heimat. Eine Gebrauchsanweisung
    Solar Politics
    • Solar Politics

      • 140 páginas
      • 5 horas de lectura

      This book is a philosophical essay on the sun. It draws on Georges Bataille’s theories of the general economy and the violence of the nonhuman and demonstrates their relevance to a world affected by the COVID-19 pandemic and climate change. Since Antiquity, the sun has played an essential role in our utopian imaginations – either as the ultimate source of energy, or as the symbol of the state sovereignty. The attitude towards the sun has shifted historically, from praising it as a supreme god to exploiting it as the most powerful fuel. In capitalism, both economic growth and green sustainable developments imply infinite expansion and colonization, with disastrous consequences on the cosmic scale. According to Bataille, an alternative is suggested by the sun itself, which gives without reciprocation. Timofeeva argues that this alternative can be taken as the model for human societies, and she locates the grounds for solar politics in solidarity with nature, treated neither as a master nor as a slave, but rather as a comrade. The book will be appeal to students, academics, artists and other readers interested in the philosophy of nature, ecology, social and political theory, postcolonial and decolonial studies, and the humanities generally.

      Solar Politics
    • Wie kann es gelingen, eine Heimat zu lieben, die geografisch in einem Staat wie Putins Russland liegt, und welchen Handlungsspielraum hat der Einzelne, wenn das Land seiner Heimat sich sukzessive in einen Tyrannenstaat wandelt und schließlich vor Krieg nicht zurückschreckt? Oxana Timofeeva erzählt von ihren drei in der Sowjetunion liegenden Heimaten: davon, wo sie geboren ist, wo die Familie herkommt, von den sehr unterschiedlichen Lebensumständen in Sibirien und Kasachstan, ersten Kindheitserinnerungen in der kasachischen Steppe und ihrer Schulzeit nahe des Polarkreises. Schließlich setzt sie sich mit unterschiedlichen Konzepten von Heimat auseinander. Sie beginnt mit der im sowjetischen Schulunterricht gelehrten Unterscheidung zwischen kleiner und großer Heimat, beschäftigt sich mit dem Problem von Heimat und Exil in diktatorischen Zeiten, stößt sich ab von der philosophischen Sehnsucht nach dem Ursprung und kommt schließlich zu dem Ergebnis: Das eigene Verhältnis zur Heimat muss nicht passiv sein, man hat die Wahl. Die Heimat muss nicht aus der Vergangenheit resultieren und erst recht nicht einem totalitären Regime überlassen bleiben: Sie lässt sich – wenn es gelingt, sie aus der Vergangenheit in die Zukunft zu holen – neu erfinden. Es gibt Möglichkeiten, sie zu lieben, und sei es, indem man Widerstand übt.

      Heimat. Eine Gebrauchsanweisung
      3,8
    • Solarpolitik

      Ein philosophischer Essay über die Sonne, Natur und Gewalt

      Solarpolitik
    • Freuds Beasty Boys

      Sex, Gewalt und Männlichkeit

      • 200 páginas
      • 7 horas de lectura

      Mit dem kleinen Hans, dem Rattenmann und dem Wolfsmann legte Sigmund Freud, für den die Sexualität den Hintergrund unseres psychischen Lebens bildet, drei bis heute klassische Fallstudien vor, die mit ihrer Verbindung von Trauma, Tier und Kind maßgeblich zur Entwicklung der Psychoanalyse beitrugen. Was aber, so fragt Oxana Timofeeva in ihren meisterhaften, aus Religion, Anthropologie und persönlichen Erfahrungen schöpfenden Reflexionen, wenn ihre Lesart durch den sexualisierten Blick des erwachsenen Analytikers getrübt wurde? Wenn nicht unbewusste sexuelle Fantasien der Ursprung von psychischen Störungen sind, sondern hinter den psychischen Dramen der Sexualität etwas anderes steckt: ein Gewaltmechanismus, eine »Maschinerie der Männlichkeit«?Indem sie ihr Augenmerk auf die eigentlichen Protagonisten richtet, nämlich die Kinder, sie in ihrem Schmerz, in ihrer Offenheit und Fähigkeit zu Empathie wie Identifikation mit den Tieren ernst nimmt, gelingt es Timofeeva nicht nur, die Rolle der Tiere in der männlichen Geschlechtersozialisation und also in der Konstitution des Patriarchats neu zu beleuchten. Sie legt zugleich auch die Animalität frei, die den Kern der menschlichen Subjektivität bewohnt.

      Freuds Beasty Boys