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Hartmut Reiners

    Mythen der Gesundheitspolitik
    Krank und pleite?
    Die ökonomische Vernunft der Solidarität
    • Die ökonomische Vernunft der Solidarität

      Perspektiven einer demokratischen Sozialpolitik

      Viele Ökonomen sehen im Sozialstaat nur einen Kostenfaktor. Sie befassen sich kaum mit Sozialpolitik, obwohl das diesbezügliche Budget in Deutschland fast ein Drittel des BIP umfasst. Die ökonomischen Eigenarten des Sozialstaats passen nicht in die Welt des Neoliberalismus, der alle sozialen und ökonomischen Beziehungen in seine Kosten-Nutzen-Relationen presst. Dieser Ignoranz stehen Klagen über eine Ökonomisierung des Sozialen gegenüber, die übersehen, dass die Sozialpolitik sich nicht mehr auf Umverteilung beschränkt, sondern auch eine wachsende Branche von gesundheitlichen und sozialen Diensten steuert. Hartmut Reiners zeigt, dass das Sozialversicherungssystem trotz aller Reformbedürftigkeit in seinen Grundzügen eine hohe volkswirtschaftliche Vernunft aufweist. Die Privatisierung der von ihm abgesicherten sozialen Risiken ist nicht nur aus sozialer, sondern auch aus ökonomischer Perspektive gesellschaftlich schädlich.

      Die ökonomische Vernunft der Solidarität
    • Krank und pleite?

      Das deutsche Gesundheitssystem

      • 223 páginas
      • 8 horas de lectura

      Sind unsere Krankenkassen wirklich pleite? Können wir es uns bald nicht mehr leisten, krank zu werden? Daß unser Gesundheitssystem keine Wohltätigkeitsveranstaltung ist, sondern ein mächtiger Wirtschaftszweig, haben wir längst begriffen. Aber wer profitiert hier eigentlich? Und warum zahlen wir als Versicherte immer mehr drauf? Hartmut Reiners, einer der erfahrensten Gesundheitsökonomen, eilt dem verwirrten Patienten nun zu Hilfe und entlarvt in dieser kritischen Einführung Schritt für Schritt die Mythen unseres Gesundheitssystems. Am Ende werden Sie endlich verstehen, worüber sich die Spezialisten des Gesundheitswesens bei Anne Will, Maybrit Illner oder Frank Plasberg eigentlich streiten. Was in unserem Gesundheitssystem schiefläuft und wie es wirklich reformiert werden könnte, zeigt einer der führenden Gesundheitsökonomen Deutschlands.

      Krank und pleite?
    • Mythen der Gesundheitspolitik

      • 263 páginas
      • 10 horas de lectura

      Mit suggestiven Bildern wie der 'Kostenexplosion' soll den Bürgern vermittelt werden, dass sie für ihre Gesundheit immer mehr bezahlen müssen, weil die Zahl älterer und damit pflegebedürftiger Menschen steige, der medizinische Fortschritt seinen Preis habe und ihre eigenen Ansprüche als Lohnnebenkosten die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft gefährdeten. Dem stehe eine unfähige Politik gegenüber, die sich hilflos von Reform zu Reform hangle. Hinter diesen Parolen verbergen sich handfeste wirtschaftliche und politische Interessen. Es sind aber keine offenen Lügen, sondern Mythen, die Fakten selektieren und so aufarbeiten, dass sie allgemeinen Erfahrungen zu entsprechen scheinen. Dieses Buch klärt die zehn am häufigsten anzutreffenden Mythen über unser Gesundheitswesen: 1. die Kostenexplosion 2. die ruinösen Lohnnebenkosten 3. die verhängnisvolle demografische Entwicklung 4. den teuren medizinischen Fortschritt 5. die Vollkaskomentalität der Versicherten 6. das Versagen der solidarischen Finanzierung 7. den Ärztemangel 8. die aufgeblähte Krankenkassenbürokratie 9. das Heil im Wettbewerb 10. die Notwendigkeit einer endgültigen großen Gesundheitsreform Das Buch setzt sich kenntnisreich und streitbar mit diesen Mythen auseinander und liefert Argumente für eine rationale Auseinandersetzung mit den realen Problemen. Es ist zugleich ein Werkstattbericht über Gesundheitsreformen und ihre politischen Rahmenbedingungen.

      Mythen der Gesundheitspolitik