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Anton Friedrich Koch

    Subjekt und Natur
    Heidelberger Reihe: Heidelberg: Geist und Rätsel
    Vernunft und Sinnlichkeit im praktischen Denken
    Versuch über Wahrheit und Zeit
    Lust an der Erkenntnis: die klassische deutsche Philosophie
    Philosophie und Religon
    • Philosophie und Religon

      • 120 páginas
      • 5 horas de lectura

      Der Grenzbereich zwischen der Philosophie, der Wissenschaft vom Denken und vom Sein, und der Religion, dem Glauben an einen allmächtigen Schöpfergott, ist vermintes Gelände. Mit dem Siegeszug des Naturalismus galten die religiösen Bemühungen dem Problem, die Existenz Gottes als eine reale Möglichkeit auszuweisen, die durch den Naturalismus nicht ausgeschaltet werden kann.Anton Friedrich Koch beschreitet einen ganz anderen Weg, indem er mittels der von Aristoteles so genannten Ersten Philosophie, der Metaphysik, den Naturalismus selbst widerlegt, gleichzeig aber zeigt, dass damit für den Gottesglauben auch nichts gewonnen ist. Der zweite Teil seines Buches handelt von der Trauer um die verlorene Religion und einem möglichen Wiederfinden.

      Philosophie und Religon
    • Versuch über Wahrheit und Zeit

      • 686 páginas
      • 25 horas de lectura

      Dieses Buch ist ein Versuch in Erster Philosophie: eine systematische Reflexion auf das Faktum, dass wir in unseren Urteilen Wahrheitsansprüche erheben. In Teil I werden allgemeinste Voraussetzungen unserer Urteilspraxis entwickelt und gerechtfertigt. Dabei zeigt sich, dass Wahrheit drei Aspekte hat: einen phänomenalen, einen realistischen und einen pragmatischen Aspekt (Wahrheit als Unverborgenheit, als Korrespondenz und als berechtigte Behauptbarkeit). In Teil II wird gezeigt, dass ein materielles Raum-Zeit-System nur möglich ist, wenn in ihm Subjektivität, als Pluralität von Personen, vorkommt. Auf dem Boden dieser Subjektivitätsthese werden die Aspekte der Wahrheit mit den Ekstasen der Zeit (Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit) und mit den Dimensionen des Raumes verknüpft und es wird gezeigt, dass die Zeit objektiv ausgerichtet ist (einen „Pfeil“ besitzt), weil freie Akteure existieren. Da deren Freiheit mit dem Determinismus inkompatibel ist und da weder jene noch dieser preisgegeben werden kann, wird eine metakompatibilistische Freiheitstheorie entwickelt, mittels deren Wahrheit, Zeit und Freiheit widerspruchsfrei aufeinander bezogen werden können.

      Versuch über Wahrheit und Zeit
    • Heidelberg ist nicht nur ein Ort in Deutschland, sondern auch ein Motiv, das weltweit in Kunst und Literatur aufgegriffen wird. Die Suche nach Bildern für Heidelberg – Geist und Rätsel (2. Band der Heidelberger Reihe) wird zu einem spannenden Abenteuer, in dem das Schloss in die Alpen versetzt wird und bedeutende Künstler wie William Turner und Prinzhorn die Stadt als Inspirationsquelle nutzen. In der Einleitung spannt Keuchenius einen Bogen von Victor Hugo bis Sissi, von Gottfried Keller bis Joseph Goebbels, und thematisiert die Umbaupläne Hitlers sowie Christos Kunstprojekte. Mark Twain, ein begeisterter Heidelbergianer, lässt seinen berühmten Romanhelden Huckleberry nach der Stadt benennen. Weitere Themen sind der Minnesang, die missratene Magie einer Hexe und die Faszination eines Philosophen für seine Studenten. Die Beiträge beginnen mit Dieter Borchmeyer, der den 'Mythos der Heidelberger Romantik' beleuchtet. Hans Gercke thematisiert verpasste Chancen in der Kunstszene, während Thomas Röske über Außenseiterkunst in Heidelberg schreibt. Prof. Klaus Berger berichtet von einem Papst, der einst im Schloss gefangen war. Oesterreich analysiert die Bühnen-Dramen der Stadt, und Sara Leon reflektiert über fotofreie Zonen, während die blinde Elfriede Bensheimer über 'Unsichtbare Sehenswürdigkeiten' berichtet.

      Heidelberger Reihe: Heidelberg: Geist und Rätsel
    • Subjekt und Natur

      Zur Rolle des "Ich denke" bei Descartes und Kant

      • 293 páginas
      • 11 horas de lectura

      Da wir objektive Sachverhalte auf fallible Weise und die je eigenen reinen Geisteszustände auf infallible Weise erkennen, können letztere, obwohl real, keine objektiven Zustände sein. Dies ist ein beinahe zwingender Grund für einen Geist-Körper-Dualismus im Sinne Descartes'. Doch da der Dualismus aus anderen Gründen unhaltbar ist, wird in diesem Buch der Versuch gemacht, ihn zu vermeiden mittels der Kantischen These, daß die objektiven Gegebenheiten Erscheinungen sind. In einer Interpretation der Kantischen Transzendentalphilosophie wird die These vom Erscheinungscharakter der Dinge entwickelt und schließlich dahingehend erläutert, daß die Physik unter dem regulativen Ideal der vollständigen Erfassung des Objektiven einen endlosen Progreß von Nachfolgertheorien bildet, deren jede ihre Vorgängertheorie, und sei es um numerisch geringfügiger Korrekturen willen, begrifflich überbietet. So zeigt sich die Objektivierung des Realen als ein prinzipiell unabschließbares Unternehmen. Für den Geist und die Freiheit bleibt Raum, ohne daß dieser Raum einen separaten Realitätsbereich definierte, welcher der Physik prinzipiell unzugänglich wäre.

      Subjekt und Natur
    • Die Subjektivität bleibt ein zentrales Thema der Philosophie, da sie als solche in Raum und Zeit die numerische Verschiedenheit und Identität der Einzeldinge sichert. A. F. Koch gelangt zu diesem Ergebnis durch die Vertiefung von Strawsons These, dass alles Seiende eine ontologische Ordnung bildet, in der raumzeitliche Einzeldinge, wie materielle Körper und Personen, grundlegend sind. Zudem würdigt er Quines bedeutungskritische Ergebnisse in Bezug auf die Philosophie des Geistes. Beide Argumentationen zeigen eine wechselseitige Abhängigkeit zwischen Subjektivität und dem materiellen Raumzeitsystem auf. Dieses Verhältnis bildet die Grundlage für eine an Heideggers „Daseinsanalyse“ orientierte Wahrheitstheorie, die die Subjektivität aus dem Schatten der „Bewusstseinsphilosophie“ heraustreten lässt: Sie wird als symbolisch vermittelte Intersubjektivität verstanden, die aus einer spezifischen Bewegung des „Verfallens“ resultiert. Gleichzeitig ist Subjektivität ein leeres, allgemeines Wissen, das die Selbstidentifikation und Freiheit von Personen ermöglicht. Diese Betrachtung der Subjektivität als Bedingung der Möglichkeit von Einzeldingen in Raum und Zeit führt zu einer neuen Perspektive, die an Fichtes Überlegungen anknüpft.

      Philosophische Abhandlungen - 57: Subjektivität in Raum und Zeit
    • Kant und der Deutsche Idealismus

      Ein Handbuch

      • 320 páginas
      • 12 horas de lectura

      Wie relevant ist die Philosophie Kants und des Deutschen Idealismus für die Gegenwart? Kant eröffnete mit seiner „Kritik der reinen Vernunft“ einen neuen Denkraum, dem auch Fichte, Schelling und Hegel folgten. Auch Denker wie Karl Leonhard Reinhold, Friedrich Schiller und Friedrich Hölderlin stimmten ihm zu. Doch wie sieht es heute aus? Ist Kants Philosophie überholt? Welche Relevanz haben die Ideen des Deutschen Idealismus für aktuelle Debatten? Das Buch beleuchtet Kants zeitgemäße Problemlagen und Perspektiven, die für heutige Diskussionen von Bedeutung sind. Es behandelt die Entwicklungen nach Kant, die Elementarphilosophie von Karl Leonhard Reinhold und deren Folgen sowie eigenständige Zugänge zu den philosophischen Strömungen dieser Epoche. Herausgegeben von Klaus Vieweg, einem Experten für Klassische Deutsche Philosophie, wird die Bedeutung von Kants Denken und der nachfolgenden philosophischen Bewegung aufgezeigt. Mit Beiträgen von fünf weiteren Autoren bietet das Werk wertvolle Einblicke in eine Epoche der Weltphilosophie, die nach wie vor relevant ist und nicht ins Museum gehört. Es dient als Handbuch für einen tieferen Einstieg in diese philosophischen Strömungen.

      Kant und der Deutsche Idealismus