Network Series - 5: Patients in the History of Homoeopathy
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Das Nibelungenlied und die Kulturen der Gewalt - Symposium Nibelungenliedgesellschaft Worms 2002
Vom Mythos des Prozesses der Zivilisation zu einer realistischen Gesellschaft der Gewalt - Barbaren werden gemacht, von den Handlangern der Zivilisation - Islam und Moderne, interreligiöse Gewalt und interreligiöser Friede bei muslimischen Intellektuellen der Gegenwart - Das Nibelungenlied und die Spielregeln der Gesellschaft im 12.Jahrhundert - Urszenen des Politischen, von der zivilisatorischen Funktion der Literatur und ihrem Ausfall am Beispiel des Nibelungenliedes - Hagen: valant oder trost der Nibelungen, Zur Unerträglichkeit ambivalenter Gewalt im Nibelungenlied und ihrer Bewältigung in der Klage - Gender Studies: Gewalt und das Nibelungenlied - Die Klage, die Irritation durch das Epos
Die Debatte um Care wirft grundlegende Fragen zur Neuverteilung gesellschaftlicher Arbeit auf, die weit über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hinausgehen. Daraus ergeben sich bisher zu wenig beachtete Veränderungen für den Alltag von Männern und die Leitbilder von Männlichkeit. Der Band bietet Analysen zum Verhältnis von Männlichkeit und Sorgearbeit sowie zum aktuellen Wandel in Familien und Firmen, Politik und Kultur. Diskussionen um Konzepte von Vaterschaft seit der Aufklärung und die verdrängte Tradition von Männern in Pflegeberufen eröffnen historische Perspektiven für die Gegenwart. (Quelle: buchhandel.de)
Mit diesem Band wird eine erste Einführung in männergeschichtliche Themen des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit vorgelegt, eine Einführung, in der Männer als Personen mit Geschlecht thematisiert werden. Geschlecht wird dabei als Ergebnis kultureller Konstruktion betrachtet. Besonders aufschlußreich sind Diskurse über männliche Lebensformen, die den gängigen Idealen nicht entsprachen, etwa über Homosexuelle, Kastraten oder katholische Priester. Doch Männlichkeit wurde nicht nur diskursiv konstruiert, sondern auch durch Handlungen. Dabei zeigt sich, daß eine Orientierung am dominanten Modell männlicher, ehelicher Lebensführung – etwa dem des Hausvaters – den vielfältigen Lebensformen und Lebensbedingungen der Männer nicht gerecht wird.