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Annette Schlemm

    Nichts bleibt wie es ist
    Climate Engineering
    • Climate Engineering

      Wie wir uns technisch zu Tode siegen, statt die Gesellschaft zu revolutionieren

      • 322 páginas
      • 12 horas de lectura

      Seit einigen Jahren sind Technologien, die die Folgen des anthropogenen Klimawandels rückgängig machen sollen, in den Klimaschutzplänen des Weltklimarats eingeplant. Es geht längst nicht mehr nur um eine Reduzierung der Emissionen von Treibhausgasen und eine Anpassung an die inzwischen unvermeidbar gewordenen Folgen des Klima-Umbruchs: Um das Schlimmste zu verhindern, werden Projekte für einen »Plan B« entwickelt, mit denen entweder die Sonne zwecks Abkühlung der Erde »abgeschattet«, oder aber das bereits emittierte Kohlendioxid wieder aus der Luft herausgeholt werden soll. Climate Engineering, also das Herumbasteln am Klima, ist nach offiziellen Verlautbarungen inzwischen unverzichtbar geworden. Diese Entwicklung sollte in der Bewegung für Klimagerechtigkeit dringend diskutiert werden! Annette Schlemm geht es um eine gesellschaftspolitische Einschätzung dieser Vorhaben – und das führt gerade aus der Perspektive globaler Gerechtigkeit zu starken Zweifeln an deren Sinnhaftigkeit. Es wird Zeit, dass wir uns kritisch einmischen, sonst werden zur angeblichen »Rettung des Planeten« neue Machtstrukturen installiert, die viel gefährlicher sind als die eingesetzten technologischen Mittel.

      Climate Engineering
      4,0
    • Nichts bleibt wie es ist

      im Zeitalter des Klima-Umbruchs

      • 298 páginas
      • 11 horas de lectura

      Das Klima verändert sich nicht mehr nur langsam, sondern es kommt zu starken Umbrüchen, die das Leben auf der Erde deutlich beeinflussen. Dieses Buch verbindet eine realistische Sicht auf diese Entwicklungen mit der Frage, was sie für verschiedene Lebensformen und besonders für Menschen weltweit bedeuten. Die Autorin verfügt über viel Wissen aus unterschiedlichen Bereichen. Im Buch nutzt sie auch ältere und neue Blogbeiträge. Inhaltlich reicht der Bogen von der Frage, wie der Kapitalismus die natürlichen Lebensbedingungen – vor allem die Atmosphäre – schädigt, bis zu den Folgen für ärmere und besonders verletzliche Menschen. Außerdem geht es um politische Fragen: Wie soll die Gesellschaft mit dieser Krise umgehen? Die Autorin fragt auch, welche Interessen Arbeiter*innen in dieser Situation haben, wie Gewerkschaften reagieren und welche gesellschaftlichen Alternativen es geben könnte. Dabei wird klar: Solche Alternativen müssen inzwischen unter schwierigen, teilweise schon dystopischen Umweltbedingungen funktionieren und können nicht mehr auf „gute Zeiten“ hoffen.

      Nichts bleibt wie es ist