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Die Täter sind unter uns

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Im Gegensatz zur umfassenden Auseinandersetzung mit der NS-Diktatur wird das Unrechtsregime der SED in Ostdeutschland oft verharmlost. Viele Menschen sind sich der politischen Verfolgung in der DDR nicht bewusst. Hubertus Knabe, Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, zieht zwei Jahrzehnte nach dem Sturz des SED-Regimes eine ernüchternde Bilanz. Er zeigt, wie Täter ungestraft blieben und Opfer in Vergessenheit gerieten. Die mangelhafte strafrechtliche Verfolgung der Täter und deren Reorganisation in einflussreiche Vereine werden thematisiert. Knabe beschreibt, wie die SED durch Umbenennungen und geschicktes Taktieren ihr Überleben in der Demokratie sicherte und beleuchtet die unzureichende Entschädigung Tausender Opfer, deren Kampf für Freiheit und Demokratie kaum gewürdigt wird. Besonders alarmierend ist die Unkenntnis der jüngeren Generation über die Realität der kommunistischen Diktatur. Knabes kritische Bilanz ist ein eindringlicher Appell an alle, die sich für die politische Kultur unseres Landes engagieren.

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Die Täter sind unter uns, Hubertus Knabe

Idioma
Publicado en
2008
Encuadernación
(Tapa blanda),
Estado del libro
Bueno
Precio
77,99 €

Métodos de pago

4,0
Muy bueno
3 Valoraciones

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Título
Die Täter sind unter uns
Idioma
Alemán
Editorial
List
Publicado en
2008
Formato
Tapa blanda
ISBN10
3548608183
ISBN13
9783548608181
Serie
Categorías
Calificación
4 de 5
Descripción
Im Gegensatz zur umfassenden Auseinandersetzung mit der NS-Diktatur wird das Unrechtsregime der SED in Ostdeutschland oft verharmlost. Viele Menschen sind sich der politischen Verfolgung in der DDR nicht bewusst. Hubertus Knabe, Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, zieht zwei Jahrzehnte nach dem Sturz des SED-Regimes eine ernüchternde Bilanz. Er zeigt, wie Täter ungestraft blieben und Opfer in Vergessenheit gerieten. Die mangelhafte strafrechtliche Verfolgung der Täter und deren Reorganisation in einflussreiche Vereine werden thematisiert. Knabe beschreibt, wie die SED durch Umbenennungen und geschicktes Taktieren ihr Überleben in der Demokratie sicherte und beleuchtet die unzureichende Entschädigung Tausender Opfer, deren Kampf für Freiheit und Demokratie kaum gewürdigt wird. Besonders alarmierend ist die Unkenntnis der jüngeren Generation über die Realität der kommunistischen Diktatur. Knabes kritische Bilanz ist ein eindringlicher Appell an alle, die sich für die politische Kultur unseres Landes engagieren.