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Krautrock

Underground, LSD und kosmische Kuriere

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Vierzig Jahre nach 1968 ist es an der Zeit, die musikalischen Entwicklungen dieser Ära zu beleuchten. Deutschland erlebte einen gesellschaftlichen Umbruch, als eine junge Generation gegen das Bürgertum und die amerikanische Vormundschaft aufbegehrte. Diese Abnabelung von den Werten der Eltern führte zu einer Suche nach einer eigenen deutschen Identität in der modernen Popkultur. Musiker aus verschiedenen Städten wie Köln, Düsseldorf und Berlin experimentierten mit neuen Klängen und bildeten Gruppen wie Can, Kraftwerk und Tangerine Dream. Die deutsche Popmusik befreite sich von angelsächsischen Einflüssen und entwickelte anarchische Klangwände und „kosmische Musik“, oft beeinflusst von Drogen, die den Weg für spätere Genres wie Techno ebneten. Der Begriff „Krautrock“ entstand als abfällige Bezeichnung für diese musikalischen Strömungen. Doch nach anfänglicher Euphorie verlor die Bewegung an Schwung und kehrte zu traditionellen Formen zurück, bevor die Neue Deutsche Welle aufkam. Heute berufen sich internationale Künstler auf die Errungenschaften dieser kurzen, prägnanten Epoche. Der Autor, Jahrgang 1968, erkundet in Gesprächen mit Musikern und Zeitzeugen, wie Musik, Politik und Lebensgefühl verschmolzen. Er fragt, was von der Krautrock-Revolution geblieben ist und welche Faszination sie heute noch ausübt.

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Krautrock, Henning Dedekind

Idioma
Publicado en
2008
Encuadernación
(Tapa dura),
Estado del libro
Bueno
Precio
20,99 €

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4,0
Muy bueno
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Título
Krautrock
Subtítulo
Underground, LSD und kosmische Kuriere
Idioma
Alemán
Editorial
Hannibal
Publicado en
2008
Formato
Tapa dura
Páginas
311
ISBN10
3854452764
ISBN13
9783854452768
Serie
Categorías
Etiquetas
Calificación
4 de 5
Descripción
Vierzig Jahre nach 1968 ist es an der Zeit, die musikalischen Entwicklungen dieser Ära zu beleuchten. Deutschland erlebte einen gesellschaftlichen Umbruch, als eine junge Generation gegen das Bürgertum und die amerikanische Vormundschaft aufbegehrte. Diese Abnabelung von den Werten der Eltern führte zu einer Suche nach einer eigenen deutschen Identität in der modernen Popkultur. Musiker aus verschiedenen Städten wie Köln, Düsseldorf und Berlin experimentierten mit neuen Klängen und bildeten Gruppen wie Can, Kraftwerk und Tangerine Dream. Die deutsche Popmusik befreite sich von angelsächsischen Einflüssen und entwickelte anarchische Klangwände und „kosmische Musik“, oft beeinflusst von Drogen, die den Weg für spätere Genres wie Techno ebneten. Der Begriff „Krautrock“ entstand als abfällige Bezeichnung für diese musikalischen Strömungen. Doch nach anfänglicher Euphorie verlor die Bewegung an Schwung und kehrte zu traditionellen Formen zurück, bevor die Neue Deutsche Welle aufkam. Heute berufen sich internationale Künstler auf die Errungenschaften dieser kurzen, prägnanten Epoche. Der Autor, Jahrgang 1968, erkundet in Gesprächen mit Musikern und Zeitzeugen, wie Musik, Politik und Lebensgefühl verschmolzen. Er fragt, was von der Krautrock-Revolution geblieben ist und welche Faszination sie heute noch ausübt.