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Der Saisonkoch

Die Abenteuer eines Saisonarbeiters in der Alpenregion

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  • 422 páginas
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Nach dem Zerfall des RGW, volkstümlich als Ostblock bezeichnet, wurden Millionen von Arbeitern über Nacht, arbeitslos. Die, unter sozialistischen Verhältnissen aufgewachsenen Bürger, wurden dadurch, von Heut' auf Morgen, unvorbereitet unter neuen Gesetzen, zu erpressbaren Tagelöhnern und Sklaven. Sie verrichten seit dem, Arbeiten als Erntehelfer, Tagelöhner, Fernfahrer und Saisonarbeiter fernab ihrer Nachbarn und Familien. Sie werden von einer unbeschreiblichen Bürokratie, von einer, sie betrügenden, kapitalistischen Gesellschaft, rechtlos behandelt und maßlos ausgebeutet. Ihre gesamten beruflichen als auch intellektuellen Bildungsabschlüsse und Urkunden werden nicht anerkannt und sind wertlos geworden. In keinem ihrer Gastarbeitsländer werden sie jemals ein gesellschaftliches Mitglied. Sie werden in ihrem neuen Umfeld als auch zu Hause, sozial ausgegrenzt oder sogar bewusst schikaniert. Die Fahrten von zu Hause bis zu ihren Arbeitsplätzen und zurück, sind bedroht von enormen Kosten als auch Gefahren für Gesundheit und Leben. Niemand bezahlt die Kosten für Arbeitswege, Schäden, den Verschleiß oder die Kommunikation mit den Familienangehörigen und Freunden. Das Schlimmste ist, dass sie mit ihren Kollegen unter Konkurrenz gesetzt werden, womit ihre Arbeits- und Sozialrechte noch zusätzlich bedroht oder ausgehebelt werden.

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Der Saisonkoch, Kh Beyer

Idioma
Publicado en
2020
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(Tapa blanda)
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Título
Der Saisonkoch
Subtítulo
Die Abenteuer eines Saisonarbeiters in der Alpenregion
Idioma
Alemán
Autores
Kh Beyer
Publicado en
2020
Formato
Tapa blanda
Páginas
422
ISBN13
9798576372768
Serie
Etiquetas
Descripción
Nach dem Zerfall des RGW, volkstümlich als Ostblock bezeichnet, wurden Millionen von Arbeitern über Nacht, arbeitslos. Die, unter sozialistischen Verhältnissen aufgewachsenen Bürger, wurden dadurch, von Heut' auf Morgen, unvorbereitet unter neuen Gesetzen, zu erpressbaren Tagelöhnern und Sklaven. Sie verrichten seit dem, Arbeiten als Erntehelfer, Tagelöhner, Fernfahrer und Saisonarbeiter fernab ihrer Nachbarn und Familien. Sie werden von einer unbeschreiblichen Bürokratie, von einer, sie betrügenden, kapitalistischen Gesellschaft, rechtlos behandelt und maßlos ausgebeutet. Ihre gesamten beruflichen als auch intellektuellen Bildungsabschlüsse und Urkunden werden nicht anerkannt und sind wertlos geworden. In keinem ihrer Gastarbeitsländer werden sie jemals ein gesellschaftliches Mitglied. Sie werden in ihrem neuen Umfeld als auch zu Hause, sozial ausgegrenzt oder sogar bewusst schikaniert. Die Fahrten von zu Hause bis zu ihren Arbeitsplätzen und zurück, sind bedroht von enormen Kosten als auch Gefahren für Gesundheit und Leben. Niemand bezahlt die Kosten für Arbeitswege, Schäden, den Verschleiß oder die Kommunikation mit den Familienangehörigen und Freunden. Das Schlimmste ist, dass sie mit ihren Kollegen unter Konkurrenz gesetzt werden, womit ihre Arbeits- und Sozialrechte noch zusätzlich bedroht oder ausgehebelt werden.