
WAHN und / oder KUNST
Ein Vergleich: Künstlerisches Handeln und künstlerisches Handeln unter Bedingungen einer Erkrankung aus dem psychotischen Formenkreises.
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- 368 páginas
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Die Werke eines an einer Psychose erkrankten Künstlers werden oft primär als Symptom verstanden, oder als diagnostisches Hilfsmittel genutzt. Im Gegensatz zu autonomen künstlerischen Handeln, in dem das Werk als Ergebnis bewusster intentionaler Entscheidungen und ästhetischer Strategien bewertet wird. Und: Oft wird hinterfragt ob der Handelnde mit einer Psychos die volle Handlungsmacht und Reflexionsdistanz besitzt. Es besteht das Risiko, das der Schöpfungsprozess als reiner Durchbruch des Unbewussten ohne künstlerische Kontrolle missverstanden wird. Im Gegensatz dazu wird künstlerisches Handeln als Akt der Selbstbestimmung verstanden. Die Norm verlangt hier eine bewusste Auseinandersetzung mit Tradition, Form und Material. – Mehr noch: Die Etikettierung als „psychotische Kunst“ kann zu einer sozialen Ausgrenzung führen. Ein Ausschluss aus dem Kunstmarkt kann zu zusätzlicher Abwertung führen. Im Gegensatz dazu wird das künstlerische Handeln ohne Psychose in das etablierte Kunstsystem integriert und folgt dessen normativen Qualitätskriterien.
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WAHN und / oder KUNST, Ingrid Thiel-Böhrer
- Idioma
- Publicado en
- 2026
- Encuadernación
- (Tapa blanda)
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- Título
- WAHN und / oder KUNST
- Subtítulo
- Ein Vergleich: Künstlerisches Handeln und künstlerisches Handeln unter Bedingungen einer Erkrankung aus dem psychotischen Formenkreises.
- Idioma
- Alemán
- Autores
- Ingrid Thiel-Böhrer
- Editorial
- Dielmann Axel Verlag
- Publicado en
- 2026
- Formato
- Tapa blanda
- Páginas
- 368
- ISBN13
- 9783866385351
- Serie
- Etiquetas
- Periodismo narrativo
- Descripción
- Die Werke eines an einer Psychose erkrankten Künstlers werden oft primär als Symptom verstanden, oder als diagnostisches Hilfsmittel genutzt. Im Gegensatz zu autonomen künstlerischen Handeln, in dem das Werk als Ergebnis bewusster intentionaler Entscheidungen und ästhetischer Strategien bewertet wird. Und: Oft wird hinterfragt ob der Handelnde mit einer Psychos die volle Handlungsmacht und Reflexionsdistanz besitzt. Es besteht das Risiko, das der Schöpfungsprozess als reiner Durchbruch des Unbewussten ohne künstlerische Kontrolle missverstanden wird. Im Gegensatz dazu wird künstlerisches Handeln als Akt der Selbstbestimmung verstanden. Die Norm verlangt hier eine bewusste Auseinandersetzung mit Tradition, Form und Material. – Mehr noch: Die Etikettierung als „psychotische Kunst“ kann zu einer sozialen Ausgrenzung führen. Ein Ausschluss aus dem Kunstmarkt kann zu zusätzlicher Abwertung führen. Im Gegensatz dazu wird das künstlerische Handeln ohne Psychose in das etablierte Kunstsystem integriert und folgt dessen normativen Qualitätskriterien.