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Elf Monate nach Napoleons Sieg über die Russen und Österreicher bei Austerlitz traf der Kaiser der Franzosen am 14. Oktober 1806 auf die Preußen in den Schlachten bei Jena-Auerstaedt. Die einst glorreiche Armee Friedrichs des Großen versagte, und Napoleon, der bereits die Russen und Österreicher besiegt hatte, schien unbesiegbar. Für Preußen begann eine lange Phase der Erniedrigungen, die als „Franzosenzeit“ bekannt wurde. Unter den Gefangenen der Schlacht war der sechsundzwanzigjährige Clausewitz, dessen Bataillon bis zum letzten Mann kämpfte. Ab Dezember 1806 wurde Prinz August mit seinem Adjutanten in Frankreich interniert. In dieser Zeit verfasste Clausewitz seine Historischen Briefe über die Ereignisse im Oktober 1806, in denen er die Fehler der preußischen Armee und die Schwächen ihres Befehlshabers Fürst von Hohenlohe-Ingelfingen kritisierte. Er thematisierte den fehlenden Widerstandsgeist und betonte, dass Rettung nur durch verzweifelten Mut möglich sei. Der vorliegende Text entstand 1823/24, als Clausewitz Verwaltungsdirektor der Allgemeinen Kriegsschule in Berlin war, und gilt als eine der besten Analysen dieser „großen Katastrophe“, die einen tiefen Einschnitt in der preußischen Geschichte und eine entscheidende Wende in Clausewitz' Leben darstellt.
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Preußen in seiner großen Katastrophe, Carl von Clausewitz
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- 2001
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