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Die Emigration Benjamins ist untrennbar mit seinem Werk verbunden, das aus der unmittelbaren Erfahrung der Emigration schöpft. Helmut Heißenbüttel (1921-1996), Literaturkritiker und avantgardistischer Autor, hebt die Bedeutung der Lebensgeschichte und die enge Verknüpfung von Existenz und schriftlichem Ausdruck bei Walter Benjamin hervor. Er wechselt von diskursiven Äußerungen über den Rundfunkautor und Briefeschreiber zur literarischen Formulierung in „Nacht in den Pyrenäen“, die Benjamins letzte Tage nachzeichnet. Die in diesem Band versammelten Texte wurden zwischen 1967 und 1983 veröffentlicht oder gesendet, wobei einige hier erstmals gedruckt werden. In diesem Zeitraum hat sich nicht nur Benjamins Bild in der Öffentlichkeit gewandelt, sondern auch Heißenbüttels Auffassung von Literatur. Er argumentiert stets aus der Perspektive des Produzierenden und Dichters, wobei er in späteren Beiträgen die enttäuschte Hoffnung der „goldenen“ sechziger Jahre reflektiert. Über Benjamin wird ein tiefgehendes Zeugnis seiner Auseinandersetzung mit Leben und Werk gegeben, das auch Heißenbüttels eigene Perspektive prägt. Das Nachwort von Christina Weiss ruft die Gestalt Heißenbüttels, des fast schon Verschwundenen, zurück.
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Über Benjamin, Helmut Heißenbüttel
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- 2008
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