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Als Rechtsgelehrter im Lande Atatürks

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Die Neuausgabe der Autobiografie des Rechtswissenschaftlers Ernst E. Hirsch (1902–1985) beleuchtet den Einfluss deutscher Exilwissenschaftler auf die türkische Wissenschaft seit 1933. Hirsch beschreibt sein Leben als Lehrer und Forscher an den Universitäten Istanbul und Ankara von 1933 bis 1952. Als junger Privatdozent aus Deutschland vertrieben, trug er maßgeblich zum Aufbau des türkischen Hochschulsystems nach westlichen Standards bei, revolutionierte die Methoden des Rechtsunterrichts und bildete eine Generation von Juristen aus, die im westlichen Rechtsdenken geschult waren. Sein wissenschaftliches Wirken beeinflusst das türkische Rechtswesen bis heute. 75 Jahre nach Beginn seines Exils sind die Ergebnisse des deutsch-türkischen Wissenschaftsaustauschs in zahlreichen Universitätspartnerschaften und der Zusammenarbeit in europäischen Programmen sichtbar. Die Exilprofessoren und die von ihnen ausgebildete türkische Elite haben die Forschung und Lehre in der Türkei auf ein Niveau gebracht, das dem vieler EU-Mitgliedsstaaten vergleichbar ist. Zudem wird die Gastfreundschaft der Türkei gegenüber den Exilanten während der NS-Zeit gewürdigt. Hirschs Rückkehr nach Deutschland war herausfordernd, doch der erste Regierende Bürgermeister von Berlin, Ernst Reuter, überzeugte ihn, beim Aufbau der Freien Universität Berlin mitzuhelfen. Prof. Dr. Jutta Limbach würdigt in ihrem Vorwort Hirschs außergewöhnliche Persönlichkeit in der letzte

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Als Rechtsgelehrter im Lande Atatürks, Ernst E. Hirsch

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2008
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