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Das Verhältnis von Theaterkunst und Theaterpädagogik befindet sich in einem Wandel, der eine klare Trennung zunehmend erschwert. Merkmale wie Zielgruppe und Qualifikation der Beteiligten sowie Methoden und Arbeitsweisen verschwimmen in einer integrierten Theater-Pädagogik-Praxis. Es entsteht eine enge Verbindung zwischen dem Selber-Spielen und theatralen Handeln, die auf präziser Beobachtung und Schulung der Wahrnehmung basiert. Dabei wird nicht versucht, das Theater zu entästhetisieren oder die Theaterpädagogik zu entpädagogisieren, sondern es wird ein neues Verständnis von Kunst und Pädagogik als ästhetisches Handeln und Reflektieren angestrebt. Die Erfahrungswissenschaften, insbesondere die Pädagogik, korrespondieren mit der 'Erfahrungskunst' des Theaters. Die Kontextbezogenheit und soziale Entgrenzung des Theaters sowie die Öffnung der Theaterpädagogik im ästhetischen Bereich können zu einem Prozess von Emergenzen führen. Die 14 Beiträge namhafter Theaterpädagog/innen und Theaterwissenschaftler/innen thematisieren verschiedene theoretische und praktische Aspekte der Diskussion. Die Heterogenität der Ansätze spiegelt die Vielfalt dieses kulturellen Feldes wider, während die enge Verflechtung der Perspektiven ein Netzwerk von Bezügen sichtbar macht. Die Diskussion um performative und selbstreflexive Theater-Praxis sowie Lernprozesse im Theater steht im Zentrum der Beiträge. Wenn Kunst und Pädagogik zusammenwirken, entstehen
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Korrespondenzen, Florian Vassen
- Idioma
- Publicado en
- 2010
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