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Bukowina, auch bekannt als das Buchenland, war über Jahrhunderte ein Schmelztiegel von Völkern und Ethnien, in dem verschiedene Sprachlandschaften wie die ukrainische, rumänische, deutsche und jüdische aufeinandertrafen. Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich in der Region eine deutsch-jüdische Kultur, repräsentiert durch Persönlichkeiten wie Rose Ausländer, Paul Celan, Lotte Berg und Otto Seidmann. Jüdische und nichtjüdische Künstler, darunter Maurice Fischer und Sofia Fränkel, schufen durch Buchgrafik Gesamtkunstwerke, die die literarischen Werke dieser Schriftsteller bereicherten. Viele Kulturschaffende aus Bukowina wurden Opfer des Holocausts, während andere die Region verließen, um in Westeuropa ein neues Leben zu beginnen. Vom 22. April bis 25. Juni 2010 präsentierte das Haus des Deutschen Ostens in München die Ausstellung „‚Grüne Mutter Bukowina‘. Deutsch-jüdische Schriftsteller“, in Zusammenarbeit mit der Literaturhandlung Rachel Salamander. Die Ausstellung zeigte wertvolle Handschriften, Typoskripte, Briefe, Gedichte und Prosatexte, darunter Raritäten wie Erstausgaben aus Bukowiner Verlagen sowie Grafiken und Objekte aus dem jüdischen Alltag. Der Katalog zur Ausstellung bietet einführende Beiträge, Informationen zu den Lebensgeschichten der Schriftsteller und Künstler sowie ein Verzeichnis der Exponate.
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"Grüne Mutter Bukowina", Claus Stephani
- Idioma
- Publicado en
- 2010
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