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Am 25. November 2010 jährt sich die Selbsttötung Mishimas nach Art der Samurai zum vierzigsten Mal. Dieses „theatralische Akt“ hat sich ins allgemeine Bewusstsein eingebrannt und oft den Blick auf sein literarisches Werk verstellt. Aktuell gibt es Anzeichen für eine „Mishima-Renaissance“, die in seinem Leben und Werk einen Vorläufer der post-modernen „Ästhetik der Inszenierung“ sieht. Sich mit Mishima auseinanderzusetzen, bleibt auch vierzig Jahre nach seinem Tod irritierend und schmerzhaft, da er literarische, moralische und politische Empfindungen verletzt. Dies könnte erklären, warum im deutschsprachigen Raum bisher keine umfassendere Auseinandersetzung mit ihm stattfand. Dieses Buch versucht, diese Lücke zu schließen. Die Beiträge reflektieren die ästhetischen, moralischen und politischen Komponenten von Mishimas Werk aus unterschiedlichen Perspektiven und Methoden. Die erste Sektion verdeutlicht die Ambivalenz seiner Poetisierung des Politischen. Die zweite widmet sich den theatralischen, performativen und rituellen Aspekten seines Schaffens. Die dritte behandelt seine literarische Suche nach „Anerkennung“ und sein „unglückliches Bewusstsein“ (Hegel). Im Anhang wird der wichtige, aber bisher kaum beachtete Text Eirei no koe [Die Stimmen der toten Helden] von 1966 erstmals in deutscher Übersetzung präsentiert.
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Yukio Mishima, Yukio Mishima
- Idioma
- Publicado en
- 2010
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