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Die Arbeit setzt den Interpretationsansatz des Verfassers fort, den er bereits in seinem Buch über Eichendorffs Taugenichts entwickelt hat. Die Erzählungen Das Schloß Dürande und Die Entführung erweisen sich als kunstvoll angelegte „Rezensionen der Poesie durch Poesie“ im Eichendorffschen Sinne, da sie bestimmte Dichter und Dichtungstendenzen beschreiben und nach religiösen Maßstäben bewerten. Beide Werke thematisieren das bewegende Schicksal der romantischen Poesie und ihr vorläufiges Scheitern, wie es sich Eichendorff in den 30er Jahren darstellt. Das Schloß Dürande behandelt nicht die französische Revolution, sondern übt Kritik an der Dichtung von Kleist und Uhland, die sich unter dem Einfluss der Revolutionsbewegung von der wahren romantischen Poesie entfernt hat. Die Entführung beleuchtet entscheidende Phasen der romantischen Poesie: ihre Erweckung, ihr Scheitern und das erhoffte Weiterwirken im Verborgenen, wobei das Scheitern vor allem auf die Verabsolutierung der Phantasie bei Autoren wie Tieck und E. T. A. Hoffmann zurückgeführt wird. Das Motiv-Register am Ende kann als Fortsetzung des Registers im Buch über den Taugenichts und als Vorarbeit zu einem Bedeutungslexikon für Eichendorffs Bildersprache betrachtet werden.
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Untersuchungen zum poetischen Verfahren Eichendorffs 2, Otto Eberhardt
- Idioma
- Publicado en
- 2004
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