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Bindungsstile in den Familien Drogenabhängiger

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Die Ablösung von den Eltern stellt eine kritische Phase in der Entstehung von Drogenabhängigkeit dar, wobei die Bindungsstile sowohl der Heranwachsenden als auch ihrer Eltern eine wesentliche Rolle spielen. Bisher wurden die Zusammenhänge zwischen Bindungsstilen und Drogenabhängigkeit jedoch nicht untersucht. Der Autor beleuchtet die Problematik aus einer bindungstheoretischen Perspektive und analysiert empirisch die Zusammenhänge an einer Stichprobe von 71 jugendlichen und jungerwachsenen Drogenabhängigen. Erstmals werden auch die Bindungsstile der Eltern und Geschwister dieser Drogenabhängigen betrachtet, was Rückschlüsse auf die innerfamiliäre Dynamik ermöglicht. Die Ergebnisse zeigen, dass Drogenabhängige überwiegend Ängstlich-vermeidende Bindungsstile aufweisen, während nicht-drogenabhängige Geschwister meist sicher gebunden sind. Bei den Müttern dominiert der Anklammernde Bindungsstil, während Väter tendenziell abweisend sind. Das häufige Auftreten des „Sucht-Bindungsdreiecks“ in Familien wird hinsichtlich seiner Rolle für die Entstehung und Aufrechterhaltung der Drogenabhängigkeit analysiert. Diese Erkenntnisse haben auch Implikationen für die therapeutische Beziehungsgestaltung in der Behandlung. Zudem wirft das Buch Fragen zu alterskorrelierten Veränderungen der Bindungsstile in der Adoleszenz und deren Einfluss auf die Suchtentwicklung auf. Der Autor ist Psychologischer Psychotherapeut und wissenschaftlicher Mitarbei

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Bindungsstile in den Familien Drogenabhängiger, Andreas Schindler

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2001
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