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Das Theater des "konstruktiven Defaitismus"

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Das Theater des ›konstruktiven Defaitismus‹ beschreibt ein Projekt, das eine Theorie eines Theaters konstruiert, das sich gegen jede Fixierung sträubt. Ursprung und Ziel dieser Konstruktion sind die letzten Worte eines Textes von Heiner Müller aus 1977, der sich vom »Lehrstück« verabschiedet. Diese Arbeit beginnt als Auseinandersetzung mit Müllers Werk und dem Ende einer anderen aussichtslosen Konstruktion. Der Begriff der »Lektüre« beschreibt die Methode, die Texte als Schauplätze von Konflikten zu begreifen, die durch keine der traditionellen Instanzen aufgelöst werden können, die Einheit des Sinns und die Abschließbarkeit des Deutungsprozesses garantieren sollten. Im Mittelpunkt der Lektüren zur Theorie eines Theaters der A-Identität stehen politische, philosophische und sprachtheoretische Fragen, die in den großen Konstruktionen der Moderne unbeantwortet blieben. Der erste Teil untersucht die fragmentarische Theatertheorie von Walter Benjamin in Auseinandersetzung mit Bertolt Brecht. Der zweite Teil fragt, was Benjamin bei Brecht gelesen hat, und zeigt, wie Brecht in seinen Werken Aporien thematisiert, die auch in der aktuellen Diskussion des Politischen stehen. Der dritte Teil zeigt, wie Müller versucht, den relevanten Kern der theoretischen Arbeiten Brechts und Benjamins in seiner eigenen Theaterarbeit zu bewahren.

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Das Theater des "konstruktiven Defaitismus", Nikolaus Müller-Schöll

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2002
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