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Institutionenwandel am Beispiel von vertraglicher Versicherung

Elemente einer allgemeinen Theorie

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Um Entwicklungsprozesse realer Institutionen zu beschreiben und zu erklären, ist eine Theorie erforderlich, die der Dynamik des historischen Wandels gerecht wird. Die Versicherungsgeschichte dient als konkretes Beispiel. Der vorliegende Band schließt die Lücke zwischen abstrakt-spieltheoretischen und konkret-wirtschaftshistorischen Erklärungsansätzen durch eine eigene theoretische Konzeption, die beide Perspektiven integriert. Dabei werden Annahmen und methodische Elemente einer allgemeinen Theorie des Institutionenwandels erörtert, und evolutorische Konzepte des langfristigen Wandels berücksichtigt. Anhand der vertraglichen Versicherung wird wiederholt geprüft, ob die entwickelten Elemente der Theorie konkretisierbar sind und mit historisch-empirischen Erfahrungen übereinstimmen. Es zeigt sich, dass Institutionen häufig ähnliche Probleme lösen, insbesondere das Kontroll- und Sanktionsproblem. Die Lösung erfordert eine Ausbreitung der Institutionen. Dieser Diffusionsprozess wird nicht durch objektive Möglichkeiten und Anreize, sondern vor allem durch subjektive kognitive Prozesse und die damit verbundenen Weltanschauungen und Werte der Akteure gesteuert. Der Konflikt über distributive Vorteile institutioneller Regelungen ist der Motor des Institutionenwandels, nicht die in der Transaktionskostenökonomik postulierte Verbesserung der allokativen Effizienz.

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Institutionenwandel am Beispiel von vertraglicher Versicherung, Uta-Maria Niederle

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2003
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