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Schulen stehen im Fokus, da Lehrer oft mit den Schülern überfordert sind. Besonders an Haupt- und Realschulen werden Schüler, die keinen Ausweg sehen, und solche mit Migrationshintergrund, die die Illusion eines Schulabschlusses als Weg ins Berufsleben nicht mehr glauben, zusammengeführt. Viele sind frühzeitig auf Hartz-IV festgelegt und leben in Ghettos, wo sie von Arbeitslosigkeit und Abschiebung bedroht sind. In dieser verzweifelten Lage verwandeln Schüler die Schulen in einen „Jahrmarkt ihrer Eitelkeiten“ und zeigen, dass sie die sozialen Techniken des bürgerlichen Alltags verinnerlicht haben. Degradiert zum „sozialen Ausschuss“, agieren sie nach eigenen Regeln und leben ihren Drang nach Anerkennung und Selbstbewusstsein aus. Zudem gibt es die „Gewalttäter“ wie R. S. aus Erfurt oder S. B. aus Emsdetten, die beweisen, dass höhere Bildung vor Gewalttaten nicht schützt. Wenn Schüler kurz vor dem Abitur von Lehrern gefeuert werden und sich ungerecht behandelt fühlen, kann dies in einem blutigen „Feld der Ehre“ enden. Danach beklagt die Öffentlichkeit, dass das Konzept der „Ehre“ missverstanden wurde.
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Über die Unregierbarkeit des Schulvolks, Freerk Huisken
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- 2007
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