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Nach der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 fand deutsche Literatur hauptsächlich im Exil statt. Einer der Autoren, die Deutschland verlassen mussten, war Alexander Moritz Frey (1881-1957), der 1933 im Kofferraum versteckt über die Grenze nach Österreich floh. Heute ist A. M. Frey der große Unbekannte der deutschen Literatur. Sein Antikriegsroman „Die Pflasterkästen“ (1929) wurde in einem Atemzug mit Remarques „Im Westen nichts Neues“ genannt und von der Weimarer Presse hochgelobt. Spektakulär sind Freys Aufzeichnungen aus dem Ersten Weltkrieg, in denen er als Sanitäter an der Westfront diente und Adolf Hitler begegnete. Frey beschreibt Hitler als „kollernden Puter“ aufgrund seiner cholerischen Anfälle. Diese biografische Spurensuche erzählt von Freys Elternhaus, seiner Studienzeit und dem Exil. Aufgewachsen als Sohn eines Malers und einer strengen Mutter, scheiterte er an der Universität, kam in literarische Kreise und schrieb für den Simplicissimus. Er war befreundet mit Max Reinhardt und Thomas Mann, der ihm in der schweren Zeit des Exils half. A. M. Frey war eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die sich niemals von den Nazis vereinnahmen ließ und dessen scharfsinnige Bücher sowie spannende Exil-Biografie auf eine längst fällige Wiederentdeckung warten.
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Der phantastische Rebell Alexander Moritz Frey oder Hitler schießt dramatisch in die Luft, Stefan Ernsting
- Idioma
- Publicado en
- 2007
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