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Der kölsche Jeck ist eine zentrale Figur der Kölner Kultur, deren Wurzeln bis ins Mittelalter zurückreichen und eng mit den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen der Stadt verknüpft sind. Ursprünglich eine 'liederliche' Maske, die Autoritäten verspottete, wurde der Jeck zum Symbol des Kölner Karnevals und des kollektiven Denkens und Fühlens. Im Jahr 1341 legten die Kölner fest, dass der Rat keine finanziellen Mittel mehr für die Karnevalsgesellschaften bereitstellen sollte, was zu einer Entmachtung des Rates führte. Während der Karneval in anderen Städten zunehmend unter Kontrolle der Obrigkeit geriet, blieb er in Köln ein Volksfest, das den Bürgern Freiheit bot. Das Buch beleuchtet die Entwicklung des kölschen Jeck von seiner Entstehung im Spätmittelalter über seine Rolle als Überlebensstrategie des Kölner Humors in Krisenzeiten bis hin zu seiner Wiederentdeckung als 'Nationalcharakter' während der Franzosenzeit. Es thematisiert auch die Konflikte zwischen traditionellem und modernem Karneval sowie deren Versöhnung nach der 1848er Revolution. Trotz der Herausforderungen im 20. Jahrhundert fand der Jeck immer wieder Retter, die seine Vitalität bis heute sichern.
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Der kölsche Jeck, Renate Matthaei
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- 2009
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- (Tapa blanda)
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