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Die „Deskriptive Metrik“ bietet einen praxisorientierten Beitrag zur metrischen Grundlagenforschung. Ziel ist die Entwicklung eines Modells zur einfachen und präzisen Beschreibung und Analyse der Versdichtung weltweit. Zunächst wird eine adäquate Definition des Verses präsentiert, wobei eine primär optische Wesensbestimmung gewählt wird, unterstützt durch empirische Proben aus Klabunds „Die Harfenjule“ und Helmut Heißenbüttels „Textbücher“. Der Hauptteil basiert auf einer kritischen Analyse bedeutender englisch-, deutsch- und russischsprachiger versifikationstypologischer Ansätze und entwickelt ein neues Beschreibungsmodell. Dieses verfolgt das Prinzip der gleichberechtigten Behandlung von Verskonstituenten und deren Anordnung. Für gebundene Versformen wird eine deskriptiv-typologische Matrix erstellt, die es ermöglicht, Verstypen hinsichtlich ihrer rhythmischen Merkmale zu bestimmen und abzugrenzen. Bei ungebundenen Versen wird eine Systematik erarbeitet, die obligatorische und fakultative Merkmale unterscheidet und eine positive Beschreibung ermöglicht. Das Buch enthält zahlreiche Gedichtbeispiele aus der deutschsprachigen Literatur sowie anderen Sprachen, um die abstrakten Kategorien zu veranschaulichen und die komparatistische Ausrichtung zu betonen. Sebastian Donat ist seit 2009 Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.
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Deskriptive Metrik, Sebastian Donat
- Idioma
- Publicado en
- 2010
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