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Der Mensch steht in unaufhörlichem Kontakt mit der Welt, was die Grundannahme der Phänomenologie darstellt. Barbara Becker untersucht die Rolle des Körpers in virtuellen Räumen, der Kognitionswissenschaft und der Medienaneignung. Ihre Überlegungen, als Fortführung der Phänomenologie von Maurice Merleau-Ponty und Bernhard Waldenfels, bieten kritische Beiträge zu den implizit cartesianischen Voraussetzungen der Kognitionswissenschaft und zur Unhintergehbarkeit des Körperlichen in virtuellen Gemeinschaften. Sie tragen zur Fundierung einer phänomenologischen Technikphilosophie bei. Die Themen umfassen unter anderem die Fotografie als Medium der Kritik, digitale Schönheiten und mediale Identitäts- sowie Körperinszenierungen, die Balance zwischen Autonomie und Heteronomie, und die Herausforderungen der leiblichen Individualität. Becker beleuchtet auch die Spielräume des „Ich“ im Cyberspace, die Rolle der künstlichen Intelligenz in der Kognitionswissenschaft und den Computer als Leitmetapher zur Analyse menschlicher Intelligenz. Weitere Aspekte sind die Möglichkeiten der Akzentuierung leiblicher Subjekte, der Diskurs über Cyborgs und Transhumanisten, virtuelle Identitäten sowie die medienphilosophischen Überlegungen zu Wahrnehmung und deren medialer Substitution. Der Zusammenhang zwischen Sinn, Sinnlichkeit, Leiblichkeit und Kognition wird ebenfalls thematisiert.
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Taktile Wahrnehmung, Barbara Becker
- Idioma
- Publicado en
- 2011
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