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Ein gutes Jahrzehnt nach der Veröffentlichung der Keramik liegt nun eine umfassende Analyse von über 10.000 Kleinfunden aus Metall, Glas, Stein, Ton, Knochen und anderen Materialien vor, die zwischen 1981 und 1988 in einer keltischen Siedlung ausgegraben wurden. Ausgenommen sind die separat bearbeiteten über 870 Fibeln. Besonders wichtig für die Chronologie sind Schmuck und Trachtzubehör, darunter einer der größten Komplexe von Glasarmringen in Mitteleuropa sowie Perlen, Anhänger und Gürtelteile. Viele Kleinstfunde wie Kleinsilbermünzen wurden durch Schlämmen entdeckt. Ein bedeutender Teil der Funde umfasst Handwerksreste, insbesondere aus der Metallverarbeitung, die zahlreiche technische Details offenbaren. Zudem sind ein breites Spektrum an Werkzeugen, Beschläge aus Haus und Hof sowie eine Vielzahl von Schutz- und Angriffswaffen dokumentiert. Diese Funde ermöglichen Aussagen über funktionale Schwerpunkte und die chronologische Entwicklung der großen Siedlung der Mittel- und Spätlatènezeit, die zahlreiche Merkmale von Oppida aufweist, wie Handwerk, differenzierten Geldumlauf, Größe, funktionale Gliederung und möglicherweise ein Heiligtum. Die Siedlungsdauer erstreckte sich von Lt C1b bis Lt D2.
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Die Kleinfunde der jüngerlatènezeitlichen Siedlung Berching-Pollanten, Lkr. Neumarkt i.d. Oberpfalz, Andreas Schäfer
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- Publicado en
- 2010
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