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Patriarchale Gewalt in der Türkei

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  • 542 páginas
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Patriarchale Gewalt ist ein zentrales Thema feministischer Gegenöffentlichkeit in der Türkei, sowohl historisch als auch in der aktuellen feministischen Politik. Der Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention im März 2021 hat Proteste gegen patriarchale Gewalt erneut in den Fokus gerückt. Feministinnen kritisieren seit den 1980er Jahren die patriarchale Strukturierung von Machtverhältnissen, die hinter der Gewalt gegen Frauen steht, sowie die unzureichende Umsetzung von Gesetzen zur Gewaltprävention. Um ihre Perspektiven zu artikulieren und Netzwerke zu bilden, veröffentlichten Feministinnen selbstorganisierte Zeitschriften. Diese Studie untersucht die Diskussionen über patriarchale Gewalt in den Zeitschriften Feminist (1987-1990), Pazartesi (1995-2005), Roza (1996-2000) und feminist politika (2009-2015). Sie analysiert zentrale Themen der feministischen medialen Gegenöffentlichkeit, die historischen, gesellschaftlichen und politischen Kontexte der Diskussionen sowie die Reflexion von Protesten und Organisationsformen der feministischen Bewegung im Kampf gegen patriarchale Gewalt. Zudem wird betrachtet, wie Differenzen innerhalb feministischer Diskurse zur Gewalt gegen Frauen in den Zeitschriften sichtbar werden. Besonders die kurdischen Feministinnen in der Zeitschrift Roza thematisieren neben der patriarchalen Mentalität auch den strukturellen Rassismus, der die Gewalterfahrungen kurdischer Frauen prägt.

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Patriarchale Gewalt in der Türkei, Gabriele Cloeters

Idioma
Publicado en
2023
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(Tapa blanda)
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Título
Patriarchale Gewalt in der Türkei
Idioma
Alemán
Editorial
Alma Marta
Publicado en
2023
Formato
Tapa blanda
Páginas
542
ISBN10
3948731071
ISBN13
9783948731076
Serie
Descripción
Patriarchale Gewalt ist ein zentrales Thema feministischer Gegenöffentlichkeit in der Türkei, sowohl historisch als auch in der aktuellen feministischen Politik. Der Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention im März 2021 hat Proteste gegen patriarchale Gewalt erneut in den Fokus gerückt. Feministinnen kritisieren seit den 1980er Jahren die patriarchale Strukturierung von Machtverhältnissen, die hinter der Gewalt gegen Frauen steht, sowie die unzureichende Umsetzung von Gesetzen zur Gewaltprävention. Um ihre Perspektiven zu artikulieren und Netzwerke zu bilden, veröffentlichten Feministinnen selbstorganisierte Zeitschriften. Diese Studie untersucht die Diskussionen über patriarchale Gewalt in den Zeitschriften Feminist (1987-1990), Pazartesi (1995-2005), Roza (1996-2000) und feminist politika (2009-2015). Sie analysiert zentrale Themen der feministischen medialen Gegenöffentlichkeit, die historischen, gesellschaftlichen und politischen Kontexte der Diskussionen sowie die Reflexion von Protesten und Organisationsformen der feministischen Bewegung im Kampf gegen patriarchale Gewalt. Zudem wird betrachtet, wie Differenzen innerhalb feministischer Diskurse zur Gewalt gegen Frauen in den Zeitschriften sichtbar werden. Besonders die kurdischen Feministinnen in der Zeitschrift Roza thematisieren neben der patriarchalen Mentalität auch den strukturellen Rassismus, der die Gewalterfahrungen kurdischer Frauen prägt.