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Dieses Buch beschreibt einen kleinen, farbig ausgemalten buddhistischen Tempel in West-Tibet. Er wird Mandala-Tempel, tibetisch Demchog Lhakhang genannt. Er steht auf dem schmalen Berg-Plateau der seit vielen hundert Jahren verlasse-nen Stadt Tsaparang, die damals Hauptstadt des westtibetischen Guge-Reichs war. Dieser Tempel dürfte um das Jahr 1400 von Guges König Lozang Raptän innerhalb seiner Burgresidenz errichtet worden sein. Das tibetische Geschichts-werk Vaidurya serpo („Der gelbe Beryll“) aus dem Jahr 1685 erwähnt andere Klosterbauten von Tsaparang, aber es enthält keinen Hinweis auf diesen außer-gewöhnlichen königlichen Tempel ganz oben auf dem schmalen Bergplateau. - Der Demchog Lhakhang ist ein Ort von außergewöhnlicher Intensität und Bedeu-tung. Er stellt nicht nur einen künstlerischen Höhepunkt des Guge-Reiches dar, sondern ist auch ein einzigartiger Ausdruck des tibetisch-tantrischen Stils. Sein ikonographischer Reichtum und seine tiefgreifenden meditativen Transformatio-nen im Rahmen des Chakrasamvara-Tantra machen ihn zu einem herausragenden Beispiel spiritueller und künstlerischer Synthese.
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Der Mandala-Tempel – Demchog Lhakhang auf dem Burgberg von Tsaparang, Jürgen C. Aschoff
- Idioma
- Publicado en
- 2026
- Encuadernación
- (Tapa dura)
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- Título
- Der Mandala-Tempel – Demchog Lhakhang auf dem Burgberg von Tsaparang
- Subtítulo
- Ein Demchog-Chakrasamvara-Heruka-Tempel des 15. Jahrhunderts im westtibetischen Königreich Guge: Bilddokumentation und Ikonographie der Wandmalereien
- Idioma
- Alemán
- Autores
- Jürgen C. Aschoff
- Editorial
- Fabri
- Publicado en
- 2026
- Formato
- Tapa dura
- Páginas
- 200
- ISBN13
- 9783910681071
- Serie
- Etiquetas
- Esoterismo y religión, Religión, Periodismo narrativo, Budismo, Tíbet, Budismo Tibetano, Iconografía
- Descripción
- Dieses Buch beschreibt einen kleinen, farbig ausgemalten buddhistischen Tempel in West-Tibet. Er wird Mandala-Tempel, tibetisch Demchog Lhakhang genannt. Er steht auf dem schmalen Berg-Plateau der seit vielen hundert Jahren verlasse-nen Stadt Tsaparang, die damals Hauptstadt des westtibetischen Guge-Reichs war. Dieser Tempel dürfte um das Jahr 1400 von Guges König Lozang Raptän innerhalb seiner Burgresidenz errichtet worden sein. Das tibetische Geschichts-werk Vaidurya serpo („Der gelbe Beryll“) aus dem Jahr 1685 erwähnt andere Klosterbauten von Tsaparang, aber es enthält keinen Hinweis auf diesen außer-gewöhnlichen königlichen Tempel ganz oben auf dem schmalen Bergplateau. - Der Demchog Lhakhang ist ein Ort von außergewöhnlicher Intensität und Bedeu-tung. Er stellt nicht nur einen künstlerischen Höhepunkt des Guge-Reiches dar, sondern ist auch ein einzigartiger Ausdruck des tibetisch-tantrischen Stils. Sein ikonographischer Reichtum und seine tiefgreifenden meditativen Transformatio-nen im Rahmen des Chakrasamvara-Tantra machen ihn zu einem herausragenden Beispiel spiritueller und künstlerischer Synthese.