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Spätmittelalterliche Kirchenkarrieren preußischer Kleriker

Soziale Räume und Netzwerke zwischen Zentrum und Peripherie

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Die Kirche bildete im Mittelalter einen der wichtigsten Mobilitätskanäle für den sozialen Aufstieg. Sie verfügte über eine Ämterhierarchie, innerhalb derer ein Aufstieg unter bestimmten Voraussetzungen bis in die höchsten Kirchenämter möglich war. Auch wenn zugeschriebene Merkmale wie Verwandtschaft oder sozialer Status von entscheidender Bedeutung für eine erfolgreiche Kirchenkarriere waren, so spielten auch erworbene Merkmale wie Universitätsbildung eine zunehmend wichtige Rolle. So blieb es auch bürgerlichen Klerikern grundsätzlich nicht verwehrt, innerhalb der Kirchenhierarchie aufzusteigen. Diese Bedingungen waren in Preußen besonders günstig. In den preußischen Domkapiteln stellte das Bürgertum einen beträchtlichen Teil der Kanoniker. Die Untersuchung der Kirchenkarrieren von Klerikern aus den vier größten Städten in Preußen (Danzig, Elbing, Königsberg und Thorn) soll dazu beitragen, Erkenntnisse zu komplexen Karrieremechanismen im makrohistorischen europäischen Rahmen zu gewinnen. Nicht zuletzt sollen auch die Möglichkeiten und Grenzen des sozialen Aufstiegs innerhalb der spätmittelalterlichen Gesellschaft vor dem Hintergrund politischer und sozialer Veränderungen aufgezeigt werden.

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Spätmittelalterliche Kirchenkarrieren preußischer Kleriker, Remigiusz Stachowiak

Idioma
Publicado en
2023
Encuadernación
(Tapa dura)
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Título
Spätmittelalterliche Kirchenkarrieren preußischer Kleriker
Subtítulo
Soziale Räume und Netzwerke zwischen Zentrum und Peripherie
Idioma
Alemán
Publicado en
2023
Formato
Tapa dura
Páginas
565
ISBN13
9783947064489
Serie
Descripción
Die Kirche bildete im Mittelalter einen der wichtigsten Mobilitätskanäle für den sozialen Aufstieg. Sie verfügte über eine Ämterhierarchie, innerhalb derer ein Aufstieg unter bestimmten Voraussetzungen bis in die höchsten Kirchenämter möglich war. Auch wenn zugeschriebene Merkmale wie Verwandtschaft oder sozialer Status von entscheidender Bedeutung für eine erfolgreiche Kirchenkarriere waren, so spielten auch erworbene Merkmale wie Universitätsbildung eine zunehmend wichtige Rolle. So blieb es auch bürgerlichen Klerikern grundsätzlich nicht verwehrt, innerhalb der Kirchenhierarchie aufzusteigen. Diese Bedingungen waren in Preußen besonders günstig. In den preußischen Domkapiteln stellte das Bürgertum einen beträchtlichen Teil der Kanoniker. Die Untersuchung der Kirchenkarrieren von Klerikern aus den vier größten Städten in Preußen (Danzig, Elbing, Königsberg und Thorn) soll dazu beitragen, Erkenntnisse zu komplexen Karrieremechanismen im makrohistorischen europäischen Rahmen zu gewinnen. Nicht zuletzt sollen auch die Möglichkeiten und Grenzen des sozialen Aufstiegs innerhalb der spätmittelalterlichen Gesellschaft vor dem Hintergrund politischer und sozialer Veränderungen aufgezeigt werden.