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MERKUR 6/2026, Jg.80

Nr. 925, Heft 06, Juni 2026

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  • Autores varios

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China ist kein Land, in dem sich Intellektuelle frei äußern können – so viel ist klar. Welche Spielräume es gibt und wie sie eingegrenzt werden, hat sich der Politikwissenschaftler Stefan Messingschlager ganz genau angesehen. Christoph Paret hat ein Problem noch mit den klügsten Faschismustheorien: “Sie können gar nicht so viel enthüllen, wie die Faschisten über sich immer schon demonstrativ enthüllt haben.” In der letzten Folge seiner Serie zur “Sozialen Farbe” dreht sich bei Timon Beyes alles ums Bunte. In der finalen Ausgabe von Tobias Janz’ Musikkolumne wiederum geht es um das “Spielen” und die Instrumente in Zeiten des Digitalen. Matthias Rothe plädiert in einer Reaktion auf Steffen Martus’ viel (auch im Merkur schon) beachtete Literaturgeschichte der Gegenwart für eine “philosophische Geschichte der DDR-Literatur”. Caroline Fraser watet durch mehrere Bände Literatur zum Thema Abfall und Müll. Jonas Rosenbrück schreibt über die Schmerzen eines Staatsräson-Deutschland, das beim Abschied von seinem idealisierten Israel-Bild Trauerarbeit leisten muss. Zum Tod von Alexander Kluge situiert Jörg Später den Regisseur, Dichter und Denker in der Kritischen Theorie und um sie herum. Über die Gefährlichkeit schlechter Vergleiche denkt der Philosoph Martin Hartmann nach. Und Susanne Neuffer nimmt in einem Lesekreis Platz.

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MERKUR 6/2026, Jg.80, Autores varios

Idioma
Publicado en
2026
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(Tapa blanda)
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Título
MERKUR 6/2026, Jg.80
Subtítulo
Nr. 925, Heft 06, Juni 2026
Idioma
Alemán
Editorial
Klett-Cotta
Publicado en
2026
Formato
Tapa blanda
Páginas
102
ISBN13
9783608977233
Serie
Descripción
China ist kein Land, in dem sich Intellektuelle frei äußern können – so viel ist klar. Welche Spielräume es gibt und wie sie eingegrenzt werden, hat sich der Politikwissenschaftler Stefan Messingschlager ganz genau angesehen. Christoph Paret hat ein Problem noch mit den klügsten Faschismustheorien: “Sie können gar nicht so viel enthüllen, wie die Faschisten über sich immer schon demonstrativ enthüllt haben.” In der letzten Folge seiner Serie zur “Sozialen Farbe” dreht sich bei Timon Beyes alles ums Bunte. In der finalen Ausgabe von Tobias Janz’ Musikkolumne wiederum geht es um das “Spielen” und die Instrumente in Zeiten des Digitalen. Matthias Rothe plädiert in einer Reaktion auf Steffen Martus’ viel (auch im Merkur schon) beachtete Literaturgeschichte der Gegenwart für eine “philosophische Geschichte der DDR-Literatur”. Caroline Fraser watet durch mehrere Bände Literatur zum Thema Abfall und Müll. Jonas Rosenbrück schreibt über die Schmerzen eines Staatsräson-Deutschland, das beim Abschied von seinem idealisierten Israel-Bild Trauerarbeit leisten muss. Zum Tod von Alexander Kluge situiert Jörg Später den Regisseur, Dichter und Denker in der Kritischen Theorie und um sie herum. Über die Gefährlichkeit schlechter Vergleiche denkt der Philosoph Martin Hartmann nach. Und Susanne Neuffer nimmt in einem Lesekreis Platz.