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Studia Philosophica - 65/2006: Philosophie und Bildung, Bildung durch Philosophie

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  • 253 páginas
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Seit Platons Staat erhebt die Philosophie den Anspruch, sowohl Bildungsgang des Menschen zu sein als auch verbindlich zu definieren, welche Art von Bildung angemessen ist. Diese Rolle führte zur Entwicklung der Pädagogik im späten 18. Jahrhundert, die konkrete Institutionen wie Schulen und Universitäten erforderte. Diese Transformation beeinflusste die Philosophie, die zu einem Schulfach wurde. Die institutionelle Umsetzung kann jedoch den ursprünglichen Geist der Philosophie verkehren und korrumpieren, sei es durch die Institutionalisierung selbst oder durch die Personen, die in diesen Institutionen agieren. Der vorliegende Band beleuchtet die Spannung zwischen dem pädagogischen Anspruch der Philosophie und der institutionellen Realität, insbesondere im Kontext aktueller bildungstheoretischer Debatten. Er thematisiert den Platz und die Bedeutung der Philosophie in Bildungsinstitutionen, von der Arbeit mit Kindern bis zur gymnasialen und universitären Disziplin. Zudem wird die schwer fassbare Frage nach dem philosophischen oder unphilosophischen Geist, der unsere Bildungseinrichtungen prägt, behandelt. Diese Fragen gewinnen an Dringlichkeit in Bezug auf die Einführung von Ethik oder praktischer Philosophie als Ersatz für Religion im Schulunterricht sowie auf die heutige Idee der Universität nach Bologna.

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Studia Philosophica - 65/2006: Philosophie und Bildung, Bildung durch Philosophie, Anton Hügli, Curzio Chiesa

Idioma
Publicado en
2006
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(Tapa dura),
Estado del libro
Muy Bueno
Precio
27,49 €

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Título
Studia Philosophica - 65/2006: Philosophie und Bildung, Bildung durch Philosophie
Editorial
Schwabe
Publicado en
2006
Formato
Tapa dura
Páginas
253
ISBN10
3796522386
ISBN13
9783796522383
Serie
Descripción
Seit Platons Staat erhebt die Philosophie den Anspruch, sowohl Bildungsgang des Menschen zu sein als auch verbindlich zu definieren, welche Art von Bildung angemessen ist. Diese Rolle führte zur Entwicklung der Pädagogik im späten 18. Jahrhundert, die konkrete Institutionen wie Schulen und Universitäten erforderte. Diese Transformation beeinflusste die Philosophie, die zu einem Schulfach wurde. Die institutionelle Umsetzung kann jedoch den ursprünglichen Geist der Philosophie verkehren und korrumpieren, sei es durch die Institutionalisierung selbst oder durch die Personen, die in diesen Institutionen agieren. Der vorliegende Band beleuchtet die Spannung zwischen dem pädagogischen Anspruch der Philosophie und der institutionellen Realität, insbesondere im Kontext aktueller bildungstheoretischer Debatten. Er thematisiert den Platz und die Bedeutung der Philosophie in Bildungsinstitutionen, von der Arbeit mit Kindern bis zur gymnasialen und universitären Disziplin. Zudem wird die schwer fassbare Frage nach dem philosophischen oder unphilosophischen Geist, der unsere Bildungseinrichtungen prägt, behandelt. Diese Fragen gewinnen an Dringlichkeit in Bezug auf die Einführung von Ethik oder praktischer Philosophie als Ersatz für Religion im Schulunterricht sowie auf die heutige Idee der Universität nach Bologna.