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Studien zur Alten Geschichte - 11: Zwischen Relikt und Reliquie

Objektbezogene Erinnerungspraktiken in antiken Gesellschaften

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  • 846 páginas
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Für den modernen Kulturtouristen und Ausstellungsbesucher ist die Antike das Zeitalter der Ruinen und archäologischen Artefakte schlechthin. Doch bereits in der Antike selbst waren Griechen und Römer mit materiellen Überresten der Vergangenheit konfrontiert. Der Umgang mit solchen Relikten sowie ihre Funktionen innerhalb religiöser, politischer und kultureller Kontexte sind Gegenstand der Untersuchung. Sie knüpft an ältere Forschungen zur Vorgeschichte des christlichen Reliquienkultes an, das Material wird aber aus einer durch neuere kulturwissenschaftliche Forschungsparadigmen wie Erinnerung und Materialität/Visualität bestimmten Perspektive betrachtet. Damit gibt die Arbeit einen systematischen Überblick über die Formen objektbezogener Erinnerung in Griechenland und Rom vom 8. Jh. v. Chr. bis zum 4. Jh. n. Chr. und erschließt so einen bisher vernachlässigten Bereich antiker Geschichtskultur. Darüber hinaus leistet sie einen Beitrag zum Verständnis der historischen Evidenzkultur der Antike, der die Entstehung des christlichen Pilgerwesens im Heiligen Land sowie des christlichen Reliquienkultes besser verständlich macht. Die Dissertation wurde mit dem Kulturpreis Bayern und dem Bruno Snell-Preis der Mommsen-Gesellschaft ausgezeichnet.

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Studien zur Alten Geschichte - 11: Zwischen Relikt und Reliquie, Andreas Hartmann

Idioma
Publicado en
2010
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(Tapa dura),
Estado del libro
Bueno
Precio
119,99 €

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Título
Studien zur Alten Geschichte - 11: Zwischen Relikt und Reliquie
Subtítulo
Objektbezogene Erinnerungspraktiken in antiken Gesellschaften
Idioma
Alemán
Editorial
Verlag Antike
Publicado en
2010
Formato
Tapa dura
Páginas
846
ISBN10
3938032359
ISBN13
9783938032350
Serie
Descripción
Für den modernen Kulturtouristen und Ausstellungsbesucher ist die Antike das Zeitalter der Ruinen und archäologischen Artefakte schlechthin. Doch bereits in der Antike selbst waren Griechen und Römer mit materiellen Überresten der Vergangenheit konfrontiert. Der Umgang mit solchen Relikten sowie ihre Funktionen innerhalb religiöser, politischer und kultureller Kontexte sind Gegenstand der Untersuchung. Sie knüpft an ältere Forschungen zur Vorgeschichte des christlichen Reliquienkultes an, das Material wird aber aus einer durch neuere kulturwissenschaftliche Forschungsparadigmen wie Erinnerung und Materialität/Visualität bestimmten Perspektive betrachtet. Damit gibt die Arbeit einen systematischen Überblick über die Formen objektbezogener Erinnerung in Griechenland und Rom vom 8. Jh. v. Chr. bis zum 4. Jh. n. Chr. und erschließt so einen bisher vernachlässigten Bereich antiker Geschichtskultur. Darüber hinaus leistet sie einen Beitrag zum Verständnis der historischen Evidenzkultur der Antike, der die Entstehung des christlichen Pilgerwesens im Heiligen Land sowie des christlichen Reliquienkultes besser verständlich macht. Die Dissertation wurde mit dem Kulturpreis Bayern und dem Bruno Snell-Preis der Mommsen-Gesellschaft ausgezeichnet.