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Hilde Domin - "Hand in Hand mit der Sprache"

Hand in Hand mit der Sprache

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  • 199 páginas
  • 7 horas de lectura

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Hilde Domin war eine souveräne Interpretin und eine virtuose Essayistin. Die Anthologie „Doppelinterpretationen“ (1966), die zeitgenössische Gedichte von zwei Seiten aus, vom Autor selbst und von einem Fremdinterpreten, in die Zange nimmt und bei der Entstehung immense Telefonkosten verschlungen hat, wurde zum Schulbuchklassiker. Ihre Streitschrift wider die wohlfeilen Todeserklärungen der Literatur, „Wozu Lyrik heute“ (1968), ist ein bedeutender Beitrag zur Dichtungstheorie. Weniger Erfolg hatte der einzige größere Prosaversuch, der bereits um 1960 entstandene autobiografische Rückkehrroman „Das zweite Paradies“ (1968), in dem Zeitkritik und mythologische Deutung der Remigrationserfahrung eine merkwürdige Mischung eingehen.

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Hilde Domin - "Hand in Hand mit der Sprache", Birgit Lermen

Idioma
Publicado en
1997
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(Tapa blanda)
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Título
Hilde Domin - "Hand in Hand mit der Sprache"
Subtítulo
Hand in Hand mit der Sprache
Idioma
Alemán
Editorial
Bouvier
Publicado en
1997
Formato
Tapa blanda
Páginas
199
ISBN10
3416026934
ISBN13
9783416026932
Serie
Descripción
Hilde Domin war eine souveräne Interpretin und eine virtuose Essayistin. Die Anthologie „Doppelinterpretationen“ (1966), die zeitgenössische Gedichte von zwei Seiten aus, vom Autor selbst und von einem Fremdinterpreten, in die Zange nimmt und bei der Entstehung immense Telefonkosten verschlungen hat, wurde zum Schulbuchklassiker. Ihre Streitschrift wider die wohlfeilen Todeserklärungen der Literatur, „Wozu Lyrik heute“ (1968), ist ein bedeutender Beitrag zur Dichtungstheorie. Weniger Erfolg hatte der einzige größere Prosaversuch, der bereits um 1960 entstandene autobiografische Rückkehrroman „Das zweite Paradies“ (1968), in dem Zeitkritik und mythologische Deutung der Remigrationserfahrung eine merkwürdige Mischung eingehen.