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Marquise von O....

Graphic Novel. Nach Kleists "Marquise von O….", adaptiert von Dacia Palmerino und gezeichnet von Andrea Grosso Ciponte

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Die Geschichte der „Marquise von O….“ ist in der Gegenwart angekommen. Es ist kaum zu glauben, auf welche Weise der italienische Maler Andrea Grosso Ciponte, dessen Arbeiten auch auf der Biennale gezeigt wurden, Heinrich von Kleists hochkomplexe, psychologische Erzählung »Die Marquise von O....« in eine Graphic Novel verwandelt. Ciponte wagt den provakanten und artistischen Sprung zur reduzierten Visualisierung. Er konzentriert sich ganz auf die Figur der Marquise und malt sie, wenn man von den wenigen Szenen absieht, in denen ihr Gewalt angetan wird, ausschließlich nackt. Auch Dacia Palmerinos Textfassung ist gleichermaßen ein Kabinettstück anspielungsreicher Verknappung; sie folgt einem Handlungsfaden, herausgelöst aus Kleists Sprachgeflecht, haltbar genug, um die prächtigen Bildeinfälle Cipontes zu verknüpfen und zu tragen. Die mit Aquarelltechnik in eine gewisse Distanz gebrachten Akte der Marquise teilen gleichzeitig durch ihre Inszenierung und Gestik etwas Zentrales von den Empfindungen Kleists mit, verbunden mit einem heutigen Selbstverständnis der Gesellschaft. Damit ist etwas Einzigartiges und faszinierend Neues entstanden.

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Marquise von O...., Dacia Palmerino

Idioma
Publicado en
2015
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(Tapa dura)
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Título
Marquise von O....
Subtítulo
Graphic Novel. Nach Kleists "Marquise von O….", adaptiert von Dacia Palmerino und gezeichnet von Andrea Grosso Ciponte
Idioma
Alemán
Editorial
Edition Faust
Publicado en
2015
Formato
Tapa dura
Páginas
64
ISBN10
3945400090
ISBN13
9783945400098
Serie
Descripción
Die Geschichte der „Marquise von O….“ ist in der Gegenwart angekommen. Es ist kaum zu glauben, auf welche Weise der italienische Maler Andrea Grosso Ciponte, dessen Arbeiten auch auf der Biennale gezeigt wurden, Heinrich von Kleists hochkomplexe, psychologische Erzählung »Die Marquise von O....« in eine Graphic Novel verwandelt. Ciponte wagt den provakanten und artistischen Sprung zur reduzierten Visualisierung. Er konzentriert sich ganz auf die Figur der Marquise und malt sie, wenn man von den wenigen Szenen absieht, in denen ihr Gewalt angetan wird, ausschließlich nackt. Auch Dacia Palmerinos Textfassung ist gleichermaßen ein Kabinettstück anspielungsreicher Verknappung; sie folgt einem Handlungsfaden, herausgelöst aus Kleists Sprachgeflecht, haltbar genug, um die prächtigen Bildeinfälle Cipontes zu verknüpfen und zu tragen. Die mit Aquarelltechnik in eine gewisse Distanz gebrachten Akte der Marquise teilen gleichzeitig durch ihre Inszenierung und Gestik etwas Zentrales von den Empfindungen Kleists mit, verbunden mit einem heutigen Selbstverständnis der Gesellschaft. Damit ist etwas Einzigartiges und faszinierend Neues entstanden.