Bookbot

Die Perser

Parámetros

  • 128 páginas
  • 5 horas de lectura

Más información sobre el libro

Die Perser ist das neueste Künstlerbuch von Volker Renner, das aus seiner Reise nach Iran hervorgeht. Es beginnt mit Aufnahmen von Teppichen, die Renner in Geschäften fand. Diese Teppiche zeigen nicht die erwarteten traditionellen Motive, sondern barocke Salonsituationen und surrealistische Landschaften, die in einem Katalog der Absurditäten miteinander verschmelzen. Renner präsentiert die Teppiche in Schwarz-Weiß, ähnlich alten Stichen, und vertieft damit das Wechselspiel zwischen Original und Fälschung, Kunst und Kitsch, Tradition und Gegenwart. Sein Blick wandert von den Wandteppichen in den privaten Innenraum, wo er weitere Formen der Simulation entdeckt, wie plastische Obststücke oder keramische Kaminholzscheite. Diese stilisiert er zu archäologischen Funden aus der Zeit der Perserkriege und schlägt so eine Brücke zum Außenraum. Dort wird sein Blick ins Leere gelenkt, denn im öffentlichen Raum ist alles reglementiert, auch das Fotografieren. Auf das Fotoverbot reagiert Renner mit versperrten Blicken und zeigt den scharfen Kontrast zwischen Innen und Außen, Wandbild und Wirklichkeit, Komödie und Tragödie.

Compra de libros

Die Perser, Volker Renner

Idioma
Publicado en
2017
product-detail.submit-box.info.binding
(Tapa blanda)
Te avisaremos por correo electrónico en cuanto lo localicemos.

Métodos de pago

Nadie lo ha calificado todavía.Añadir reseña

Título
Die Perser
Idioma
Alemán
Editorial
Textem Verlag
Publicado en
2017
Formato
Tapa blanda
Páginas
128
ISBN10
3864851831
ISBN13
9783864851834
Serie
Descripción
Die Perser ist das neueste Künstlerbuch von Volker Renner, das aus seiner Reise nach Iran hervorgeht. Es beginnt mit Aufnahmen von Teppichen, die Renner in Geschäften fand. Diese Teppiche zeigen nicht die erwarteten traditionellen Motive, sondern barocke Salonsituationen und surrealistische Landschaften, die in einem Katalog der Absurditäten miteinander verschmelzen. Renner präsentiert die Teppiche in Schwarz-Weiß, ähnlich alten Stichen, und vertieft damit das Wechselspiel zwischen Original und Fälschung, Kunst und Kitsch, Tradition und Gegenwart. Sein Blick wandert von den Wandteppichen in den privaten Innenraum, wo er weitere Formen der Simulation entdeckt, wie plastische Obststücke oder keramische Kaminholzscheite. Diese stilisiert er zu archäologischen Funden aus der Zeit der Perserkriege und schlägt so eine Brücke zum Außenraum. Dort wird sein Blick ins Leere gelenkt, denn im öffentlichen Raum ist alles reglementiert, auch das Fotografieren. Auf das Fotoverbot reagiert Renner mit versperrten Blicken und zeigt den scharfen Kontrast zwischen Innen und Außen, Wandbild und Wirklichkeit, Komödie und Tragödie.