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Berlin polarisiert: Die größte deutsche Stadt ist bei Weitem nicht die älteste. Ihre Prosperität ist Auslegungssache oder Marketingspruch. Die langen Jahre als Scharnier zweier politischer Systeme mit unlösbarem Bezug zum Weltgeschehen haben tiefe Spuren hinterlassen, die sich als Last, öfter aber als Chance erwiesen haben. Unter einem aufstrebenden frühneuzeitlichen Herrscherhaus, das gegen alle Widerstände aus zwei unbedeutenden Kleinstädten in einem ökonomischen Ungunstraum eine Residenzstadt formte, setzte die atemberaubende Entwicklung Berlins zur Hauptstadt des Kaiserreiches und zur Weltstadt ein. Berlin durchlebte und durchlitt nahezu alle Formen des Ringens um Vorherrschaft auf dem Kontinent militärisch wie kulturell, religiös wie ökonomisch, und bildete so, ablest nicht zuletzt in der Baugeschichte, den eigenen Geist eines Gemeinwese aus, das sich und seine Rolle immer wieder neu erfindet. Jens Bisky schaut quer durch die Geschichte auf diese Stadt: ihre prägenden Akteure ihre Herausforderungen, Sternstunden und dunklen Phasen, ihre kulture Strahlkraft und überbordende Energie, nicht zuletzt ihre schwierige Ro im Mächtepoker der Geschichte. Er zeichnet ein ungemein facettenreiche lebhaftes Bild Berlins, einer für alles aufgeschlossenen europäischen Metropole, die ihre Lebenskraft, so scheint es, nicht zuletzt aus der Fähigkeit zur Improvisation, zu Widerspruch und Pragmatismus zieht.
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Berlin 10754, Jens Bisky
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- (Tapa blanda),
- Estado del libro
- Bueno
- Precio
- 6,49 €
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- Título
- Berlin 10754
- Subtítulo
- Biographie einer großen Stadt
- Idioma
- Alemán
- Autores
- Jens Bisky
- Formato
- Tapa blanda
- ISBN10
- 3742507540
- ISBN13
- 9783742507549
- Serie
- Etiquetas
- Descripción
- Berlin polarisiert: Die größte deutsche Stadt ist bei Weitem nicht die älteste. Ihre Prosperität ist Auslegungssache oder Marketingspruch. Die langen Jahre als Scharnier zweier politischer Systeme mit unlösbarem Bezug zum Weltgeschehen haben tiefe Spuren hinterlassen, die sich als Last, öfter aber als Chance erwiesen haben. Unter einem aufstrebenden frühneuzeitlichen Herrscherhaus, das gegen alle Widerstände aus zwei unbedeutenden Kleinstädten in einem ökonomischen Ungunstraum eine Residenzstadt formte, setzte die atemberaubende Entwicklung Berlins zur Hauptstadt des Kaiserreiches und zur Weltstadt ein. Berlin durchlebte und durchlitt nahezu alle Formen des Ringens um Vorherrschaft auf dem Kontinent militärisch wie kulturell, religiös wie ökonomisch, und bildete so, ablest nicht zuletzt in der Baugeschichte, den eigenen Geist eines Gemeinwese aus, das sich und seine Rolle immer wieder neu erfindet. Jens Bisky schaut quer durch die Geschichte auf diese Stadt: ihre prägenden Akteure ihre Herausforderungen, Sternstunden und dunklen Phasen, ihre kulture Strahlkraft und überbordende Energie, nicht zuletzt ihre schwierige Ro im Mächtepoker der Geschichte. Er zeichnet ein ungemein facettenreiche lebhaftes Bild Berlins, einer für alles aufgeschlossenen europäischen Metropole, die ihre Lebenskraft, so scheint es, nicht zuletzt aus der Fähigkeit zur Improvisation, zu Widerspruch und Pragmatismus zieht.



