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In seinem neuen Roman erzählt der argentinische Autor Eduardo Belgrano Rawson eine wahre Geschichte, die sowohl alltäglich als auch erschreckend in ihren Konsequenzen ist: Claudia und Nelson, Schüler in San Luis, sind ein Liebespaar, bis Claudia eines Tages spurlos verschwindet. Ein anonymer Zeuge behauptet, Nelson habe sie getötet. Der Junge wird verhaftet, gefoltert und gesteht, was zu seiner Inhaftierung führt. Nach Jahren ist er zerrüttet und krank. Neun Jahre später wird Claudia von ihrer Mutter gefunden; sie war mit einem Lastwagenfahrer abgehauen, verheiratet und hat Kinder. Nelson wird freigelassen, und Claudia bittet um Verzeihung. Doch wie lebt man mit dieser Situation? Wie war das alles möglich? Belgrano Rawson thematisiert nicht den Plot, sondern die Beweggründe und Abgründe der Beteiligten. Die Richter, die Nelson aufgrund eines unter Folter erpressten Geständnisses verurteilten, sind dieselben, die der argentinischen Militärdiktatur dienten. So zeichnet der Autor ein tiefgehendes Bild der argentinischen Gesellschaft und liefert zugleich einen berührenden, melancholischen Heimatroman, der die Mechanismen von Polizei und Staatsgewalt kritisch beleuchtet.
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Die Predigt von La Victoria, Eduardo Belgrano Rawson
- Idioma
- Publicado en
- 2010
- Encuadernación
- (Tapa dura)
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- Título
- Die Predigt von La Victoria
- Subtítulo
- Roman aus dem wirklichen Leben
- Idioma
- Alemán
- Autores
- Eduardo Belgrano Rawson
- Editorial
- Beck
- Publicado en
- 2010
- Formato
- Tapa dura
- Páginas
- 303
- ISBN10
- 3406605192
- ISBN13
- 9783406605192
- Serie
- Categorías
- Etiquetas
- Ficción contemporánea, Cuentos, Chicas, Ciudades, Narración, América del Sur, Desapariciones, Juicios, Procesos Judiciales, Tortura, Argentina, Dictadura, Superación del pasado, Judicatura, Estado, Estado policial
- Descripción
- In seinem neuen Roman erzählt der argentinische Autor Eduardo Belgrano Rawson eine wahre Geschichte, die sowohl alltäglich als auch erschreckend in ihren Konsequenzen ist: Claudia und Nelson, Schüler in San Luis, sind ein Liebespaar, bis Claudia eines Tages spurlos verschwindet. Ein anonymer Zeuge behauptet, Nelson habe sie getötet. Der Junge wird verhaftet, gefoltert und gesteht, was zu seiner Inhaftierung führt. Nach Jahren ist er zerrüttet und krank. Neun Jahre später wird Claudia von ihrer Mutter gefunden; sie war mit einem Lastwagenfahrer abgehauen, verheiratet und hat Kinder. Nelson wird freigelassen, und Claudia bittet um Verzeihung. Doch wie lebt man mit dieser Situation? Wie war das alles möglich? Belgrano Rawson thematisiert nicht den Plot, sondern die Beweggründe und Abgründe der Beteiligten. Die Richter, die Nelson aufgrund eines unter Folter erpressten Geständnisses verurteilten, sind dieselben, die der argentinischen Militärdiktatur dienten. So zeichnet der Autor ein tiefgehendes Bild der argentinischen Gesellschaft und liefert zugleich einen berührenden, melancholischen Heimatroman, der die Mechanismen von Polizei und Staatsgewalt kritisch beleuchtet.