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Rolf Pohl

    Politische Psychologie heute?
    Volksgemeinschaft, Täterschaft und Antisemitismus
    Feindbild Frau
    • 2012

      Politische Psychologie heute?

      Themen, Theorien und Perspektiven der psychoanalytischen Sozialforschung

      • 371 páginas
      • 13 horas de lectura

      Gesellschaftspolitisch brisante Phänomene wie Antisemitismus, Rechtsextremismus und Jugendgewalt sind ohne eine Analyse ihrer unbewussten Dynamiken nicht zu verstehen. Den »subjektiven Bedingungen der objektiven Irrationalität« (Adorno) nachzuspüren, gehört seit ihren Anfängen zu den zentralen Aufgaben der psychoanalytisch orientierten Politischen Psychologie. Die aufgrund dessen gegründete »Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie« organisierte 2009 die Tagung »Politische Psychologie heute?«, die in diesem Band dokumentiert ist. Diskutiert werden die Bedeutung der politisch-psychologischen Traditionen für die Gegenwart sowie die Möglichkeiten, neuere theoretische und methodische Ansätze aufzugreifen, neue Anwendungsgebiete zu erschließen und somit die Politische Psychologie voranzutreiben. Mit Beiträgen von Karola Brede, Gudrun Brockhaus, Markus Brunner, Hans-Joachim Busch, Guido Follert, Lilli Gast, Isabelle Hannemann, Anke Kerschgens, Christine Kirchhoff, Hans-Dieter König, Julia König, Alfred Krovoza, Jan Lohl, Mihri Özdogan, Rolf Pohl, Samuel Salzborn, Christoph H. Schwarz, Marc Schwietring, Greta Wagner, Sebastian Winter und Michael Zander

      Politische Psychologie heute?
    • 2011

      Volksgemeinschaft, Täterschaft und Antisemitismus

      Beiträge zur psychoanalytischen Sozialpsychologie des Nationalsozialismus und seiner Nachwirkungen

      • 252 páginas
      • 9 horas de lectura

      Was machte die Idee der Volksgemeinschaft und den Antisemitismus für die Menschen im Nationalsozialismus so attraktiv? Wie wurden sie zu Tätern und Täterinnen? Wie wirken sich NS-Gefühlserbschaften noch in den nachfolgenden Generationen aus? Der Nationalsozialismus und seine gesellschaftlichen Nachwirkungen sind ohne eine sozialpsychologische Perspektive nicht zu verstehen. Dies erfordert die Berücksichtigung der subjektiven Dimension der Nachkriegsgesellschaft sowie der Brüche und Kontinuitäten nach 1945.Der Band versammelt Aufsätze, die sich aus einer psychoanalytisch-sozialpsychologischen und geschlechtertheoretischen Perspektive sowohl mit den psychodynamischen Mechanismen der nationalsozialistischen Weltanschauung und Gewalt als auch mit den Versuchen ihrer psychischen Verarbeitung in der Nachkriegszeit auseinandersetzen.

      Volksgemeinschaft, Täterschaft und Antisemitismus
    • 2004

      Sexuelle Gewalt ist männlich. Täglich konfrontieren uns die Medien mit Berichten über sexuelle Belästigungen, Vergewaltigungen und Sexualmorde. Rolf Pohl untersucht die tieferen Ursachen dieses Verhaltens und kommt zu der Erkenntnis, dass eine ambivalente bis feindselige Einstellung zu Frauen bei fast allen Männern nachweisbar ist. Weiblichkeit wird unbewusst als Bedrohung erlebt und deshalb abgewehrt. Pohl kritisiert gängige Erklärungsansätze, die sexuelle Gewalt ausschließlich als Ausdruck männlicher Macht verstehen und die Sexualität des Mannes außer Acht lassen. Er verknüpft geschlechtsbezogene Gewalt mit der geschichtlichen Entwicklung der männlichen Sexualität und ihrer phallisch-aggressiven Ausrichtung. Diese Gewaltbereitschaft entspringt einer unbewussten Einstellung zur Weiblichkeit, die von Lust, Angst, Neid, Wut und Hass geprägt ist. Anhand ethnologischer Studien zeigt Pohl, wie Männlichkeitsbilder die Verbindung von Sexualität und Aggressivität in den Körper einschreiben. Männliche Initiationsriten und die gesellschaftliche Abwertung von Weiblichkeit sind entscheidend für die kulturelle Erzeugung hegemonialer Männlichkeit. Pohl analysiert die männliche Sozialisation in westlichen Gesellschaften und setzt sich mit psychoanalytischen Erklärungsansätzen sowie neueren sozialpsychologischen Forschungen auseinander. Abschließend diskutiert er das Verhältnis von männlicher Sexualität und Destruktionslust, insbesondere bei

      Feindbild Frau