Begegnung mit dem Enkel nach der Wahl
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Vorschläge zu Hartz-IV-Reformen werden täglich und überall diskutiert, die für Millionen real existierenden Hartz-IV-Folgen aber tunlichst verschwiegen. Dabei sind sie verheerend, wie Justus von Denkmann in diesem Taschenbuch nachweist. Von ihm zitierte Zeugen sind in jeder Hinsicht kompetent. Prof. Peter Grottian, renommierter Sozialwissenschaftler klagte: „Die Hartz-IVGesetze sind das gigantischste Täuschungsmanöver der Geschichte der Bundesrepublik.“ Harald Thomé, seit 15 Jahren Arbeitslosenbetreuer in Wuppertal bekräftigte des Wissenschaftlers Meinung mit seinen Erfahrungen: „Hartz IV ist ein System zur Massenverarmung, mit dem ein menschenwürdiges Leben nicht sicherzustellen ist. Viele gehen psychisch an den Verhältnissen kaputt, verzweifeln und zerbrechen.“ Der SPD-Vorsitzende Beck sah das anders, als er in Wiesbaden einem Hartz-IV-Opfer begegnete: „Wenn Sie sich waschen und rasieren, haben Sie in drei Wochen einen Job“. Er begründete seinen Rat in einer Wahlversammlung mit den Worten: „S’ Lebbe iss doch wie‘s iss.“ Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit verkündete nicht weniger zynisch: Es nutze nichts, Familien die Unterstützung zu erhöhen, „die nicht mit Geld umgehen können, die sich vom Konsum berauschen lassen, statt erst einmal die notwendigsten Dinge zu bezahlen.“ Dieses Taschenbuch will ein Schritt zu wirkungsvoller Aufarbeitung sein, das die Wahrheit über die Ausmaße der Sozialkatastrophe wenigstens umreißt.
Als ein deutscher Film unlängst in Hollywood mit dem ersehnten „Oscar“ ausgezeichnet wurde, füllten Schlagzei-len die Titelseiten. Da der Kinostreifen „Das Leben der anderen“ die „Stasi“ zum Thema hatte, dröhnten die Wer-betrommeln bis zum Horizont und nicht einmal die Tatsa-che, dass der Hauptdarsteller - sichtlich vor allem Rekla-me im Sinn - seine todkranke Ex-Frau wegen ihrer angeb-lichen „Stasi“-Vergangenheit noch angesichts des Grabes bis vor die Schranken eines Gerichts trieb, wurde ver-übelt. Ein „Oscar“ für einen Film gegen die „Stasi“ - man glaubte den Gipfel der Anti-DDR-Kampagne erklommen zu haben. Dieses Taschenbuch leuchtet hinter die Kulis-sen und offenbart, wie es dazu kam, dass sich Hollywood für dieses Thema engagierte: Im Land der hemmungslo-sen CIA-Attentäter wollte man dem Kinopublikum vor-führen, dass es in der „Ferne“ noch viel ärger zugeht! Das fiel nicht so schwer, weil in den USA kaum jemand je er-fuhr, was sich in den Jahren des Kalten Kriegs in und um das Agenteneldorado West-Berlin zugetragen hatte. O-bendrein: Hierzulande wissen viele nicht mal mehr vom Hörensagen, warum die DDR nicht ohne „Stasi“ aus-kommen konnte, weil der Aufmarsch der Geheimdienste gegen die DDR emsig in die Vergessenheit geschaufelt wurde. Nur hin und wieder gräbt jemand Fakten aus. Wie der Autor dieses Buches.