Tom Wesselmann und die Pop Art
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Stephan Balkenhol gehört zu den bekanntesten Bildhauern in Deutschland. In den letzten drei Jahrzehnten entstand neben Reliefs und Zeichnungen ein ganzes Volk von Menschen- und Tierfiguren aus unterschiedlichen Holzarten oder auch aus Bronze. Die Publikation versammelt neben älteren Arbeiten auch neue Werke. Die begleitenden Texte nehmen - neben der Aktualisierung kollektiver Mythen, Symbole und Bildfindungen - insbesondere das Geschlechterverhältnis im Werk des Künstlers in den Blick. Biografie Stephan Balkenhol: 1957 geboren in Fritzlar, Hessen 1976-82 studiert Bildhauerei bei Ulrich Rückriem an der Hochschule für Bildende Künste, Hamburg 1988-89 Lehrauftrag an der Hochschule für Bildende Künste, Hamburg 1990-92 Lehrauftrag an der Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt sowie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe seit 1992 Professor für Bildhauerei in Karlsruhe lebt und arbeitet in Karlsruhe, Meisenthal (Frankreich) und Kassel
Ausst. Kat. Kunsthalle Tübingen, 2022
Kunsthalle Tübingen
Wir alle sind in Familien aufgewachsen und auch wenn wir diese als Heranwachsende verlassen, bleiben wir meistens weiterhin mit unserer Ursprungsfamilie in Kontakt. Was wir in unserer ›Familie‹ erleben, ob wir Einzelkinder sind oder Geschwister haben, hat Auswirkungen auf unser gesamtes Leben. Überraschenderweise jedoch wurde die längste und nicht selten intensivste Beziehung im Leben eines Menschen - die Geschwisterbeziehung - bislang in den Wissenschaften kaum erforscht und noch nie zum Thema einer Ausstellung gemacht. Dieser Ausstellungskatalog dokumentiert das emotionale Thema der Geschwisterbeziehung in der bildenden Kunst erstmals umfassend mit über 100 internationalen Leihgaben
Appassionata Die Sammlung Selinka im Dialog Mit der Eröffnung des neuen Kunstmuseums Ravensburg übergibt die Stiftung Selinka der Stadt Ravensburg über 200 bedeutende Kunstwerke des 20. Jahrhunderts als Dauerleihgabe. Das Konvolut an Werken aus dem Expressionismus sowie der Gruppen Cobra und Spur bildet die Grundlage für die zukünftige Ausstellungstätigkeit des neuen Hauses. Die Eröffnungsausstellung trägt den Titel 'Appassionata' nach dem gleichnamigen Gemälde Asger Jorns aus der Sammlung. Das Buch behandelt 'Private-Public-Partnerships', hinterfragt den Begriff des Gefühls in den Programmen der Künstlergruppierungen Expressionismus, Cobra und Spur und dokumentiert in einem Gespräch zwischen der künftigen Direktorin, Nicole Fritz, und der Sammlerin Gudrun Selinka die Entstehung der Sammlung. 1912, Collection Gudrun Selinka
Körper, Farbe, Licht – Katalog zur Ausstellung im Kunstmuseum Ravensburg, 2015/2016
Max Pechstein (1881-1955), bedeutender deutscher Expressionist, wird heute besonders mit seiner Mitgliedschaft in der Künstlergruppe Brücke assoziiert. Pechstein stiess im Frühling 1906, als erfolgreicher Absolvent der Akademie, zu der im Vorjahr von Kirchner, Heckel, Schmidt-Rottluff und Bleyl gegründeten Gruppe. Im Mittelpunkt der Brücke Bewegung, wie auch des Katalogs, steht die Darstellung des Menschen. Der auf den Körper fokussierte Überblick macht sichtbar, wie Pechstein seine Männer- und Frauenkörper im Verlauf seiner künstlerischen Entwicklung zunehmend vom Korsett stilistischer und gesellschaftlicher Konventionen befreite. Sie vermitteln dem heutigen Betrachter ein authentisch am eigenen Leib empfundenes, neues Körpergefühl, das sich besonders in mitreissenden Tanz- und Aktdarstellungen zeigt. Exhibition: Kunstmuseum Ravensberg, Ravensberg, Germany (28.11.2015-10.04.2016).
Alles kehrt wieder. Gerade in ungewissen Zeiten des Umbruchs wächst die Nostalgie. In Werbung und Mode überlagert eine verklärte Historie die Gegenwart und auch in der Kunst kommt die Kunstgeschichte zurück. Entlarvte die Appropriation Art der 1980ern die Strategien moderner Bildkultur noch mit ironischer Distanz, findet sich heute allerdings ein freierer Umgang mit der Vergangenheit. In malerischen, fotografischen, filmischen und performativen Aneignungen aktualisieren Künstlerinnen und Künstler die »mnemischen Energien« (Aby Warburg) historischer Werke für ein neues Verständnis der Jetztzeit. KünstlerInnen: Philip Akkerman, Irene Andessner, José Manuel Ballester, Glenn Brown, Leo Caillard, Wim Delvoye, Slawomir Elsner, Hans Peter Feldmann, Jochen Flinzer, Christian Jankowski, Liane Lang, Liza Lou, Pia Maria Martin, Brigitte Maria Mayer, Jean-Luc Moerman, Chantal Michel, Yasumasa Morimura, Ciprian Muresan, Agathe Pitié, Ged Quinn, Antoine Roegiers, Markus Schinwald, Cindy Sherman, Yinko Shonibare, Hiroshi Sugimoto, Kehinde Wiley