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Elvira Topalovic

    1 de enero de 1965
    Sprachwahl - Textsorte - Dialogstruktur
    Spracherwerb und Schule
    Sprachliche Bildung
    • Spracherfahrungen, die Kinder vor der Schule machen, werden in den Bildungsstandards als Ausgangspunkt für die schulische Sprachbildung verstanden - und das gilt auch für die späteren schulbiographischen Übergänge. Zum Professionswissen von Lehrkräften gehört es daher auch, linguistisch, spracherwerbstheoretisch, didaktisch und methodisch fundiert mit folgenden Fragen umgehen zu können: Wie werden Sprachen erworben und wie entwickeln sich Sprachhandlungsfähigkeiten weiter? Wie können die Sprach(en)repertoires von Lernenden modelliert werden? Wie kann eine durchgängige Sprachbildung von der Primar- bis hin zur Oberstufe gestaltet werden? Und schließlich: Wie können die sprachlichen Entwicklungs- und Bildungsprozesse analysiert und beim sprachlichen und fachlichen Lernen in einem adaptiven Unterricht unterstützt werden? Dieser Band vermittelt (angehenden) Lehrkräften Hintergrundwissen und Handlungssicherheit für das Gestalten sprachlicher Bildungsprozesse in Schule und Unterricht.

      Sprachliche Bildung
    • Spracherwerb und Schule

      Eine Einführung in die Mehrsprachigkeit

      Mehrsprachigkeit ist zum wesentlichen Bestandteil nationaler Bildungsstandards und länderspezifischer Lehrpläne für das Fach Deutsch geworden. SchülerInnen kommen mit verschiedenen Alltags- und Erstsprachen in die Schule. Allerdings fühlen sich Studierende und Lehrkräfte noch immer schlecht gerüstet für den Umgang mit Mehrsprachigkeit und verfügen über wenig Hintergrundwissen über Spracherwerbsprozesse. Im Zentrum dieses Buches steht die Frage, welches Wissen (angehende) Lehrkräfte für das Fach Deutsch haben müssen, wenn sie SchülerInnen unterschiedlicher sozialer, kultureller und sprachlicher Herkunft erfolgreich Deutsch lehren wollen. Dabei werden Spracherwerb und Mehrsprachigkeit vor allem aus Sicht der germanistischen Sprachdidaktik und damit auch der nationalen Bildungsstandards und länderspezifischen Lehrpläne für das Fach Deutsch thematisiert. Das Buch wendet sich an Lehramtsstudierende, aber auch an LehrerInnen des Faches Deutsch, die eine leicht verständliche Einführung in die Thematik suchen.

      Spracherwerb und Schule
    • Sprachwahl - Textsorte - Dialogstruktur

      Zu Verhörprotokollen aus Hexenprozessen des 17. Jahrhunderts

      Wie der triadische Titel „Sprachwahl - Textsorte - Dialogstruktur“ nahelegt, ist diese Untersuchung vom Anspruch geleitet, möglichst umfassend frühneuzeitliche Verhörprotokolle, mit anderen Worten: Verschriftlichungen asymmetrischer, zwangskommunikativer Dialoge, zu erforschen. Sie zeichnen sich durch ein ganz besonderes Merkmal aus: das Spannungsverhältnis zwischen Geschriebenem und Gesprochenem, zwischen Traditionen des institutionellen Schreibens und Traditionen des alltäglichen Sprechens. Dieses zieht sich wie ein roter Faden durch die einzelnen, relativ unabhängig voneinander konzipierten Kapitel. Methodisch wurde ein Zugang gewählt, der unterschiedliche sprachwissenschaftliche Strömungen, historische und moderne, miteinander vereint. Ein Teil des Korpus ist in einem Anhang in transkribierter Form zugänglich gemacht. Dem geschichtlichen Hintergrund, der Verfolgung vermeintlicher „Hexen“, sind neben den transkribierten Verhörprotokollen - diese stehen exemplarisch für das Schicksal vieler Frauen - ein gesondertes Kapitel und eine Auflistung mit namentlicher Nennung aller Opfer gewidmet.

      Sprachwahl - Textsorte - Dialogstruktur