In den Vorstadtvierteln der europäischen Großstädte sind die Immigranten der zweiten und dritten Generation am anfälligsten für die ideologischen Verheißungen der Islamisten. Der algerische Intellektuelle Fouad Allam hat sie besucht und über die Widersprüche, in denen sie leben, ein spannendes und vieldiskutiertes Buch geschrieben. Die Idee, Religion und Politik würden im Islam zusammenfallen, treibt uns Fouad Allam gründlich aus. Dabei geht er als einziger unter den modernen Islamwissenschaftlern religionssoziologisch vor. Es gibt nicht mehr auf der einen Seite den Islam und auf der anderen den Westen, sondern den Islam und den Westen in ein und demselben globalen Dorf. Diese Grundthese illustriert Allam am Berufsbeispiel des Ingenieurs: Es ist nicht mehr der Stammeshäuptling oder der Scheich, der den Ingenieur aus religiösen Gründen als Geisel nimmt oder tötet, sondern der Ingenieur selbst revoltiert gegen sein eigenes traditionelles Bezugssystem und bringt neue Technologien in die islamische Welt. Dagegen kämpfen die Fundamentalisten – auf ihrer Suche nach dem vollkommenen Menschen – und finden Gehör in den europäischen Immigrantenvierteln.
Khaled Fouad Allam Libros





Nell’accesa discussione sui rapporti tra mondo islamico e Occidente, questo saggio di Roger Scruton propone una tesi che coglie con immediatezza alcuni aspetti innegabili della questione. Alla radice delle attuali difficoltà nelle relazioni tra Islam e Occidente stanno differenze costitutive intorno alla concezione dell’ordine politico. Nella tradizione occidentale esso è fondato sulla laicità, sul concetto di contratto sociale, sull’idea di cittadinanza. Nel mondo musulmano, al contrario, a legittimare la politica è il richiamo - o addirittura l’adesione - alla tradizione coranica. Questa netta divergenza non rappresenta certo una novità. Ma la globalizzazione, che diffonde nelle nazioni islamiche immagini, prodotti e figure delle democrazie liberali secolarizzate, radicalizza tale opposizione, provocando effetti deflagranti e scontri violenti. D’altro canto, il credo islamico garantisce ai suoi membri la certezza dell’appartenenza comunitaria a una fede, mettendo in luce, per contrasto, la debolezza dei legami sociali in Occidente, frutto di una concezione esasperatamente individualistica della libertà. Convinto della validità della tradizione liberale democratica, e delle forme di organizzazione sociale e politica da essa alimentate, Scruton ci offre una riflessione estremamente lucida che arricchisce il dibattito sull’incontro/scontro tra le civiltà, che troppo spesso sembra cedere a stereotipi e luoghi comuni, anziché privilegiare un’analisi argomentata e scevra da pregiudizi.
Zeiten des Terrors: in einem makabren Ritual bekommen wir nahezu täglich die Bilder der Massaker geliefert, die von Selbstmord-Attentätern an unschuldigen Opfern begangen werden, aus Jerusalem und New York, aus Bagdad und Tschetschenien, aus der Türkei, aus Spanien, dem Irak. Aber wer oder was bringt einen Mann, eine Frau oder sogar ein Kind dazu, im Namen eines Gottes zu töten, der den Tod seinen eigenen Gläubigen befiehlt? Stimmt es, dass die Heiligen Schriften des Islam dem Selbstmord-Attentäter den Status eines Märtyrers verheißen? Khaled Fouad Allam richtet sich mit seinem Brief an die Anwärter auf die Märtyrerschaft, um das Motiv für eine derart extreme Wahl zu hinterfragen, die sich auf alle Muslime auswirkt und das ohnehin schwierige Verhältnis zwischen Islam und westlicher Welt weiter belastet. Und er untersucht die klassischen Schriften des Islam, die in ihren authentischen Versionen jeden verurteilen, der das Blut Unschuldiger vergießt oder auch nur fordert.
Il Corano
Traduzione e apparati critici di Gabriele Mandel - Introduzione di Khaled Fouad Allam - Testo a fronte
- 960 páginas
- 34 horas de lectura
L'Islam spiegato ai Leghisti
- 183 páginas
- 7 horas de lectura