Widerständige Offenbarung: Ein theologisches Motiv in der Diskussion
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Der alte Kommissar Barth kehrt in sein Heimatdorf Dornbusch zurück. Zwei Freunde aus Schultagen nehmen ihn auf: Jacob, ein katholischer Priester im Ruhestand, und Melchior, der vom Rollstuhl aus einen Friedhof im Internet betreibt. Viel Zeit bleibt ihnen nicht: Barth kommt zum Sterben, während Dornbusch dem anrückenden Braunkohletageabbau zum Opfer fällt. Vorher aber ereignen sich mysteriöse Todesfälle. Mord? Selbstmord? Im niederrheinischen Novembernebel muss Barth seinen letzten Fall lösen – und macht mehr als eine überraschende Entdeckung.
Die digitalen Entwicklungen sind zu einem bestimmenden Faktor unserer Zeit geworden. Mit den enormen technischen Errungenschaften gehen gewaltige ethische Fragestellungen einher. Aus einer interdisziplinaren Perspektive beleuchtet der vorliegende Band Digitale Welt - Kunstliche Intelligenz - ethische Herausforderungen Problemstellungen, die sich bei der Verwendung digitaler Technologien ergeben, und bietet Losungsansatze an. Die 13 Originalbeitrage kommen aus der Mathematik, Physik, Technikphilosophie, den Rechtswissenschaften, der Medizin, Padagogik und der Theologie. Der Band richtet sich an Leser: innen, die an anthropologischen Fragestellungen und einem vertieften Blick auf gesellschaftliche Prozesse der Digitalisierung interessiert sind.
Über die Gegenwart des römischen Katholizismus
"Über Jahrhunderte war die katholische Kirche von Rom bestimmt. Der Catechismus romanus unterwies verbindlich die Gläubigen, die römische Rechtskultur bot einen verlässlichen Rahmen, die römische Liturgie machte die einheitliche Geschlossenheit der Glaubensgemeinschaft sinnfällig. Bis heute garantiert der Papst als Petrusnachfolger die Einheit in Glaube und Lehre. Auch wenn der Vatikan als Attraktionsort katholischer Kircheneinheit bleibt: religionssoziologische Umbrüche dynamisieren dieses Bild. Die Koordinaten katholischer Kirchenorganisation verschieben sich vom Zentrum in die Ortskirchen. Die pointierten Analysen von Gregor Maria Hoff zeigen, dass der römische Katholizismus in Auflösung begriffen ist. Das Buch möchte diesem Prozess auf die Spur kommen." --
Kriminalroman
Der alte Priester Jacob Beerwein lebt nach seiner Pensionierung wieder in seinem Heimatdorf am Niederrhein, in unmittelbarer Nachbarschaft zu seinem Freund Melchior. Ihr zurückgezogenes, ruhiges Leben gerät in Turbulenzen, als der ehemalige Schulkamerad Raven ermordet wird. Sein Tod wirft Fragen auf, die bis weit in ihre gemeinsame Schulzeit zurückführen. Und es bleibt nicht bei diesem einen Toten. Weitere Menschen aus Ravens Umfeld sterben. Gibt es eine Verbindung zwischen den Opfern? Mit der Aufklärung des Mordes geht nicht nur die gemeinsame Welt von Jacob und Melchior verloren, sondern auch Jacob selbst – und mit ihm sein Glaube an einen Gott, der so etwas wie Gerechtigkeit verbürgt. → Nachdenklicher Krimi über die Schuld eines Priesters
Studien zur fundamentaltheologischen Theoriebildung
"In einem performanztheoretischen Rahmen stellen Überzeugungen praktisch erhandelte Wissensformen dar. Ihre semantische Kapazität, ihre pragmatische Bedeutung und ihre Erschließungskraft erweisen sich im Gebrauch der Konzepte, mit denen sich Überzeugungen bilden. Das hat für das Projekt fundamentaltheologischer Glaubensverantwortung Konsequenzen. Die Wirklichkeit Gottes lässt sich in den Formen seiner Bezeichnung erreichen und bestimmen. Theologie muss zeigen, dass und wie sie sich auf die Wirklichkeit bezieht, die sich im Gebrauch des Zeichens "Gott" erschließt. Während der "Performative Turn" in der praktischen Theologie bereits intensiv rezipiert wurde, spielt er für die fundamentaltheologische Theoriebildung bislang eine wenig prominente Rolle. Diese Lücke versucht der vorliegende Band zu schließen"-- Provided by publisher
Große Persönlichkeiten der Gegenwartsphilosophie und des geistigen Lebens insgesamt, die sich als Atheisten bekennen, legen eine seltsame Nachdenklichkeit an den Tag: Keine aggressive Kampfstimmung, sondern ein mitunter schmerzliches Vermissen Gottes ist der Grundtenor. Man spricht von einer „atheistischen Spiritualität“, von einer „Mystik ohne Gott“, oder man übt die Haltung einer heiteren Gelassenheit ein. Martin Walser, Ronald Dworkin, Alain de Boton, Latour und Comte-Sponeville sind nur einige Vertreter dieses neuen Phänomens. Für allzu selbstsichere Gläubige eine heilsame Irritation.
Diskurse. Akteure. Wissensformen: 2. bis 15. Jahrhundert
English Theology develops through debate and conflict, addressing difficulties in 18 articles that introduce theologians from the 2nd to the 15th century. These figures have significantly contributed to resolving pressing questions. Each author's position is explored through a biographical overview and historical context, focusing on a key work that illustrates their engagement with their topic. The text emphasizes the specific forms of knowledge that theology has developed over time. Historical milestones from Nicaea to Nominalism frame the discussion, revealing the depth of theological understanding. This provides a concentrated overview of theological history that introduces, orients, and facilitates deeper study. The second volume will cover the 16th to the 21st century. German theology also evolves through conflicts and problem histories, with contributions from theologians of the same eras, showcasing their critical roles in addressing urgent issues. Overall, this work offers a comprehensive insight into the evolution of theological thought, highlighting the intricate relationship between historical context and theological development.
Die traditionelle Regliongskritik u. a. verbunden mit Namen wie Feuerbach, Marx, Nietzsche und Freud - provoziert die Theologie zur Konzentration auf die Rede vom unbegreiflichen Gott. Hoff thematisiert heutige Ansätze sowie die klassischen Anfragen wie Projektionsvorwurf und Theodizee. Sein eigentliches Interesse aber gilt der "pragmatischen Verschiebung der Religionskritik", wie sie gegenwärtig zu beobachten ist.
„LIEBEN“ - Das Leitmotiv der Salzburger Hochschulwochen 2008. Das Thema ist faszinierend, facettenreich und von irritierender Ambivalenz. Wir stehen unter dem christlichen Liebesgebot – nur wo und wen und wie können wir lieben? Was bedeutet dieses flüchtige Wort am Rande des Unsagbaren, das soviel verspricht und sich doch kaum in unserer Alltagswelt ganz einlösen lässt? Namhafte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen verschiedener Fachgebiete versuchen, darauf Antworten zu geben. Das Kennwort LIEBEN soll dabei unter den Vorzeichen des Begehrens, des Annehmens und des Opferns entwickelt werden.
Die wissenschaftliche Theologie steht in ihrer professionellen Form zunehmend in Frage und vor erheblichen Herausforderungen. Wer an ihrer Zukunftsfähigkeit arbeitet, ist deshalb gut beraten, sich mit den vergessenen Problemstellungen ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Welche Fragen, welche Themen, welche Probleme sind aus den Blickpunkten aktueller Theologie verschwunden? Was wurde vergessen, weil es nicht mehr zeitgemäß erschien? Welche Denkmodelle wurden aufgegeben, welche theologischen Interpretationsfiguren weggeräumt? Daher vermittelt der Titel dieses Buches einen besonderen Arbeitsauftrag: »DIE VERGESSENEN FRAGEN. THEOLOGISCHEERINNERUNGSMUSTER
Hat Gott Zukunft? – Ist Gott unsere Zukunft? Die 75. Salzburger Hochschulwochen stellen die Gottesfrage, einerseits soziologisch – Ist das Thema Gott im Kommen? –, andererseits theologisch – Ist Gott unsere Zukunft? – und inwiefern? Die Rückkehr des Religiösen ist evident. Auf den ersten Blick allerdings mehr als Problem denn als Lösung. Die Hochschulwoche 2006 nähert sich dem Thema mit philosophischen Orientierungsversuchen und biblischen Sprechmustern, durch die Analyse politischer Theologien und durch religionswissenschaftliche Probebohrungen; mit Ausblicken in die Mystik, in Psychologie und Kunst und nicht zuletzt in der Diskussion der naturwissenschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit.